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Fußballsplitter – WM

Gestern stand das WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien an. Die Spanier hatten im Turnierverlauf bis dahin keinen Punkt abgeben müssen und nur einen Treffer kassiert. Das war gegen Belgien. Die Argentinier mussten bis dahin zweimal in die Verlängerung, durften also etwas länger WM spielen.

Die deutsche Beteiligung an der WM war bis dahin überschaubar, die Abwehr ließ Neuer zu häufig hinter sich greifen. Neuer musste in jedem Spiel hinter sich greifen. So kommt man im heutigen Fußball in einem Turnier nicht allzu weit. Damit ist Dankert, heute VAR, die letzte aktiv am Endspiel beteiligte deutsche Beteiligung.

Beim Drumherum lag die ARD klar vor dem ZDF. Vielleicht war deshalb das Endspiel so langweilig. Das Paar Sedlaczek/Schweinsteiger fehlte mir heute.

Nach 80 Spielminuten stand es immer noch 0:0. Die Spanier kontrollierten zwischenzeitlich das Spiel. Nach 85 Minuten stand es immer noch 0:0. Spanien hatte bis dahin 66 Prozent Ballbesitz. Nach 90 Spielminuten stand es immer noch 0:0. Dann kassierte der Argentinier Fernandez Gelb-Rot (90.+3). Die letzte Chance hatte Spanien (90.+8). Dann kam die Verlängerung.

Argentinien spielt in Unterzahl. Bei Argentinien häufen sich Abspielfehler. Die zweite Halbzeit der Verlängerung beginnt. Die Argentinier sehnen das Elfmeterschießen herbei. Die Spanier sind überlegen, aber … In der 106. Spielminute erzielt Torres das 1:0. Der Siegtreffer? Nach 120+2 Minuten noch einmal eine Chance für Argentinien – drüber. Dann der Schlusspfiff, Spanien ist Weltmeister.

Der Staatsanwalt ist gegangen

Dampflokomotive 50 3576 in Frankfurt am Main Unterliederbach
Die Dampflokomotive der Baureihe 50.35 fuhr auch einmal entlang des Starenwegs. Viele Jahre später sollte sie eine winzige Nebenrolle in der ZDF-Serie „Der Staatsanwalt“ erhalten. Damit ist es jetzt auch vorbei.

Am Freitag ging er, der Staatsanwalt. Die Drehbuchschreiber gönnten ihm aber die Pension nicht, Oberstaatsanwalt Bernd Reuther musste sterben. 2005 wurde die erste Folge im ZDF ausgestrahlt, damals dachte man noch nicht an eine Serie. Einhundertdreiundzwanzig Folgen wurden gedreht.

Hauptdarsteller Rainer Hunold hatte bereits im Januar 2024 angekündigt, dass er nach der zwnzigsten Staffel aus der Serie aussteigen wird. Aus Altersgründen. Immerhin hatter der Schauspieler das Pensionseintrittsalter eines Oberstaatsanwalts längst überschritten.

Amüsant in der Serie waren die Gespräche zwischen Reuther und Imbissbudenbesitzer Schiller, gespielt von Heinrich Schafmeister. Interessant die verschiedenen Standorte des Imbisswagens, zuletzt stand dieser am Bahnhof in Wiesbaden-Dotzheim. Dort war meist ein kurzer Blick auf die Dampflokomotive 50 3576 zu erhaschen.

Weltuntergang: Unterliederbach steht noch!

Früher Morgen des 22. Dezember 2012: Unterliederbach steht noch und auch Main-Taunus-Zentrum, Taunus und Höchst sind noch zu sehen. Der für den 21. Dezember 2012 angekündigte Weltuntergang hat offensichtlich nicht stattgefunden.

Ein altes Kalendersystem der Maya hat die Phantasie zu vieler Menschen beflügelt, so dass das gestrige Datum von vielen als das Ende ihrer Untaten angesehen wurde. Andere witterten das große Geld – natürlich – und veranstalteten Parties, Parties und noch einmal Parties.

Von den Sendungen im deutschen Fernsehen hatte ich mich nach kurzer Recherche im Internet für „Der Weltuntergang – live” mit Harald Lesch entschieden, weil mir da Witz sicher schien. Die Sendung kann noch eine Woche lang in der Mediathek des ZDF abgerufen werden.