Schlagwort-Archiv: Fußball

Fußball U 19-EM: Deutsche Junioren werden Europameister

Mit einem 1:0 errangen die Junioren aus Deutschland in einem umkämpften Spiel den Titel gegen in der ersten Halbzeit ideenlose Portugiesen. Letztere wurden zwar in der zweiten Halbzeit stärker, konnten aber den Sieg der deutschen U 19-Spieler nicht mehr ernsthaft in Gefahr bringen. Der Siegtreffer gelang Hany Mukthar in der 39. Minute auf Vorlage von Marc Stendera.

Die frisch gebackenen Europameister werden morgen am Frankfurter Flughafen empfangen werden, wo sie mit Flug LH 1337 aus Budapest kommend gegen 12:25 Uhr eintreffen werden.

Fußball U 19-EM: Deutschland und Portugal stehen im Endspiel

Am Donnerstag, dem 31. Juli 2014, stehen sich im Rahmen der Fußballeuropameisterschaft der U 19-Junioren Deutschland und Portugal im Endspiel gegenüber. In den heutigen Halbfinalspielen setzten sich die Junioren aus Deutschland mit 4:0 gegen Österreich  und die aus Portugal gegen die aus Serbien mit 4:3 im Elfmeterschießen durch.

Marc Stendera (Eintracht Frankfurt) erzielte im ersten Halbfinalspiel ein Tor zum Zwischenstand von 2:0 und gab zu den Treffern zum 1:0 und zum 3:0 jeweils die Vorlage.

Premiere: Deutschland wird Fußballweltmeister ohne Spieler von Eintracht Frankfurt

Mit einem 1:0 durch Mario Götze in der Verlängerung gewinnt die deutsche Fußballnationalmannschaft in einem hart umkämpften Spiel gegen die Auswahl von Argentinien den Weltmeistertitel. Es ist gleichzeitig der erste Titel für Bundestrainer Joachim Löw mit der Fußballnationalmannschaft. Der Titelgewinn ist eine Premiere, da es der erste Weltmeistertitel ohne einen Spieler von Eintracht Frankfurt im Aufgebot der Nationalmannschaft ist. Tolle Leistung!

Fußballweltmeisterschaft: Argentinien im Endspiel gegen Deutschland

Nach schwachem, von der Taktik geprägtem Spiel erreichte die argentinische Fußballnationalmannschaft das Endspiel der Fußballweltmeisterschaft 2014 in Brasilien gegen Deutschland durch einen Sieg im Elfmeterschießen. Das Endspiel findet am kommenden Sonntag um 21 Uhr mitteleuropäischer Zeit statt. Bereits am Samstag spielen Gastgeber Brasilien und die Niederlande um Platz Drei.

Alles Gute, Jürgen Grabowski

Jetzt ist auch der Grabi 70 Jahre alt,  – Mensch, wie die Zeit vergeht. Er war 30, als ihm mit der Deutschen Fußballnationalmannschaft sein größter Erfolg gelang, 1974 wurde er Fußballweltmeister. Später zeigte er noch viele tolle Spiele mit Eintracht Frankfurt, es war immer schön, ihm zuzuschauen. Ein Wunsch wird ihm heute nicht erfüllt werden, nämlich dass er noch einmal 60 wird.

Ich wünsche ihm alles Gute, Gesundheit und noch viele, viele Runden auf dem Golfplatz.

Alfredo Di Stéfano liegt im Koma

Alfredo Di Stéfano, argentinisch-spanische Fußballlegende, liegt nach seinem zweiten Herzinfarkt im Koma. Seine größten Erfolge feierte Alfredo Di Stéfano Ende der 1950er und Anfang der 1960er Jahre, als er zusammen mit seinem damaligen Club Real Madrid fünf Mal in Folge den Europapokal der Landesmeister gewann. Anhängern von Eintracht Frankfurt könnte noch das Endspiel der Saison 1959/60 in Erinnerung sein, welches Real Madrid am 16. Mai 1960 im Glasgower Hampden Park vor 135.000 Zuschauern mit 7:3 gegen die Eintracht aus Frankfurt gewann. Alfredo Di Stéfano hatte damals drei der sieben Tore für Real Madrid erzielt.

Fußball: Deutschland wird nicht Fußballweltmeister

Während die Freude groß ist, dass Eintracht Frankfurt endlich einen Trainer für die Bundesligasaison 2014/2015 verpflichten konnte, und das Spiel der Madrider Stadtmeisterschaft über den Bildschirm rauscht, geht einem so manches durch den Kopf.

Warum zum Beispiel findet eine Stadtmeisterschaft im Ausland statt? Warum müssen Mannschaften und Fans ins ferne Lissabon fahren, wo doch Madrid auch recht schöne Stadien hat?

Die deutsche Fußballnationalmannschaft ist in diesem Jahr nie ernsthaft in den Kreis derer geraten, die für den Weltmeistertitel 2014 in Frage kommen. Der Grund ist ein ganz einfacher: Im Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft befindet sich kein Spieler von Eintracht Frankfurt.

Die Madrider Stadtmeisterschaft geht in die Verlängerung. Das ist spannend. Nach 120 Minuten ist das Spiel entschieden. Real Madrid sichert sich mit einem 4:1 gegen das zum Schluss einbrechende Atletico Madrid den Titel.

 

Die Welt und Eintracht Frankfurt

Gerade bin ich von Groß-Rohrheim kommend in die kleine, unbedeutende Straße im Westen Frankfurts hineingefahren. Warum ich das schreibe? Weil die Spieler von Eintracht Frankfurt vielleicht gerade auf dem Weg von Frankfurt nach Groß-Rohrheim sind. Dort spielen sie heute Abend.

Eintracht Frankfurt ist auf Hessen-Tour. Am Montag spielte man in Schrecksbach, gestern in Langen und heute in Groß-Rohrheim. Morgen ist dann noch Oberdorfelden an der Reihe. Für viele Spieler wird es ein rein in den Bus, raus aus dem Bus, spielen, rein in den Bus und raus aus dem Bus sein. Aber Sebastian Rode hätte heute nach der Autobahnabfahrt Gernsheim sagen können: „Oh, wären wir hier links abgebogen, hätte ich mal kurz bei meinen Eltern vorbeischauen können.”

Eintracht Frankfurt hat ja wieder einen Nationalspieler, der in der Deutschen Fußballnationalelf spielt. Jogi Löw hat es in einem merkwürdigen und überflüssigen Länderspiel möglich gemacht, welches gestern Abend in Hamburg stattfand. Ist aber egal, „Nationalspieler” macht sich in der Vita und bei Vertragsverhandlungen immer gut. Wie lange es sich allerdings für die Eintracht noch gut macht, weiß auch ich nicht.

Sebastian Jung fühlt sich derzeit ja mächtig hin- und hergerissen. Soll er dem Ruf des Geldes und der größeren sportlichen Möglichkeiten folgen oder bei den Frankfurtern bleiben? Nun, er hat uns eine baldige Entscheidung versprochen. Vielleicht entscheidet er sich ja wirklich dazu, den Körbel zumachen. Bei den Fans käme das allemal besser an, als wenn er sich dazu entschiede, den Ochs zu machen. Was aber Mama, Papa und der Rest der Familie zu den finanziellen Perspektiven bei Eintracht Frankfurt sagen werden, weiß auch niemand so recht.

Eintracht Frankfurt hat immer noch keinen Trainer, zumindest keinen, der die Bundesligamannschaft in der Saison 2014/2015 trainieren wird. Wir hätten ja da noch den Alexander Schur, dem man die Mannschaft weg rationalisiert hat, aber ob der für höhere Aufgaben geeignet ist, bezweifeln die Verantwortlichen bei Eintracht Frankfurt offenbar. Sein Name fällt nur bei den Fans. Selbst die Frankfurter Rundschau vermeidet es zwischenzeitlich, ihn als Kandidaten in den Vordergrund zu schreiben.

Schrecksbach erinnert übrigens daran, was passiert, wenn Fans ihre Lieblinge in den Vordergrund schreiben. Da war die Beatgruppe „The Petards” in der Frankfurter Schlagerbörse einige Zeit mit ihren Stücken ganz vorne in den Hitparaden platziert. Als es publik wurde, dass es da Leute gab, die ganz viele Postkarten mit Stimmen für die Stücke der Band an den Hessischen Rundfunk gesandt hatten, wurde deren Höhenflug etwas abgefedert. Damals gab es noch die Bundespost, und man hörte noch das gute, alte Dampfradio …

Großes Augenreiben in Frankfurt: Armin Veh wechselt zum VfB Stuttgart

Groß ist die Verwunderung: Armin Veh hatte sich zum Ende der Saison 2013/2014 wegen mangelnder Perspektiven von Eintracht Frankfurt getrennt. Jetzt wurde in verschiedenen Zeitungen und auch auf der Online-Seite des HR sein Wechsel zum VfB Stuttgart bekanntgegeben, einer Mannschaft, die die Saison noch etwas näher an den Abstiegsplätzen beendet hat als die Eintracht aus Frankfurt.

Wenn jetzt in den Frankfurter Medien das große Augenreiben beginnt, zeugt das nicht unbedingt von Fußballsachverstand. Man muss das große Ganze betrachten und nicht nur die Bundesligamannschaft. Eintracht Frankfurt hat die zweite Mannschaft nicht mehr für den Spielbetrieb in der Regionalliga Südwest angemeldet. Die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart hat den Klassenerhalt geschafft, – in der 3. Bundesliga.

Auch bei den Junioren der Eintracht sieht es nicht prickelnd aus. Die A- und B-Junioren spielen zwar in der jeweiligen Bundesliga, dümpeln dort aber nur im Mittelfeld herum. Die Junioren des VfB Stuttgart belegen in beiden Ligen jeweils den zweiten Platz.

Die Perspektiven sind aus der Sicht Armin Vehs beim VfB Stuttgart offensichtlich besser. Eintracht  Frankfurt muss endlich gezielt am Unterbau arbeiten. Ob da verdiente Ex-Spieler die richtige Wahl sind, sollte hinterfragt werden.

Eintracht Frankfurt: Saison 2013/2014 mit Niederlage beendet

Mit einer 1:2 Niederlage hat Eintracht Frankfurt die Saison 2013/2014 beendet. In der Abschlusstabelle der 1. Fußballbundesliga belegen die Hessen damit Rang 13. Insgesamt verlief die Bundesligasaison mäßig. Wer Trainer Armin Veh beerben wird, ist derzeit noch nicht klar. Auch wie der Abgang einiger Leistungsträger kompensiert werden soll, steht derzeit noch in den Sternen.