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VfB Unterliederbach: Mit fünf Neuen ins neue Jahr

Der sportliche Leiter des VfB Unterliederbach, Frank Gantert, hat heute die Verpflichtung von fünf neuen Spielern bekanntgegeben. Yassin Araychi, Hüseyin Yalcin und Caner Yesil kommen alle von Rot-Weiss Frankurt an die Hans-Böckler-Straße in Frankfurt am Main Unterliederbach. Torhüter Ronny Zimmer wechselt von der SG Oberliederbach. Er trainiert beim VfB seit geraumer Zeit eine Jugendmannschaft und hat seine Zusage bis zum Ende der Saison 2016/17 gegeben. Tugay Caliskan spielte bisher bei der DJK SV Helvetia Bad Homburg-Kirdorf 1920 e.V., schaffte es dort zuletzt aber nicht in die erste Mannschaft. Frank Gantert traut ihm allerdings zu, dies mit entsprechendem Arbeitseinsatz beim VfB Unterliederbach wieder schaffen zu können.

Der VfB Unterliederbach 1912 e.V. spielt mit seiner ersten Mannschaft in der Saison 2015/16 in der Gruppenliga Wiesbaden und belegt dort derzeit den fünften Tabellenplatz. Die zweite Mannschaft spielt in der Kreisliga B Maintaunus. Im Jugendbereich tut sich der Verein besonders hervor.

 

 

Eintracht Frankfurt: Ayhan, Fabian und Huszti sind die Neuzugänge

Nachdem man heute den Vertrag mit Kaan Ayhan, der von Schalke 04 ausgeliehen wird, geschlossen hatte, konnten auf der heutigen Pressekonferenz alle Neuzugänge präsentiert werden, die in der Rückrunde der Saison 2015/16 helfen sollen, dass Eintracht Frankfurt mit dem Abstieg aus der Fußballbundesliga nichts zu tun haben wird.

Neben dem jungen Defensivspieler werden in Zukunft die Offensivspieler Marco Fabian und Szabolcs Huszti den Kader von Eintracht Frankfurt ergänzen. Sie werden bereits am morgigen Montag zusammen mit der übrigen Mannschaft ins neuntägige Trainingslager nach Abu Dhabi reisen.

Szabolcs Huszti wechselt zu Eintracht Frankfurt

Mit Szabolcs Huszti kann Eintracht Frankfurt einen zweiten Neuzugang in der Winterpause der Bundesligasaison 2015/16 verkünden. Der 32-jährige Ungar spielte zuletzt in China. Er bekommt bei der Eintracht einen Vertrag bis 2017. Der Offensivspieler spielte zuletzt bei Hannover 96 in der Fußballbundesliga, bevor er nach der Saison 2013/14 nach China wechselte. Bis 2010 war er ungarischer Nationalspieler.

Eintracht Frankfurt: Marco Fabian bis 2019 verpflichtet

Eintracht Frankfurt hat am Donnerstag den mexikanischen Nationalspieler Marco Fabian verpflichtet. Der 26-jährige Offensivspieler kann zentral oder auf den Flügeln eingesetzt werden. Der Spieler von Deportivo Guadalajara hat einen Vertrag bis Juni 2019 unterschrieben, die Ablöse soll etwa 3,5 Millionen Euro betragen.

Marco Fabian gewann mit der mexikanischen Nationalmannschaft 2012 die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in London und war auch am Erreichen des Achtelfinales bei der Fußballweltmeisterschaft 2014 in Brasilien beteiligt.

Eintracht Frankfurt: Versöhnlicher Hinrundenabschluss in der Commerzbank-Arena

Am letzten Spieltag der Bundesligahinrunde der Saison 2015/16 gewann Eintracht Frankfurt gegen Werder Bremen mit 2:1. In einer umkämpften Partie hatte Claudio Pizarro die Bremer zunächst in Führung gebracht (29. Spielminute). Aber schon zwei Minuten später gelang Alexander Meier per Kopf der Ausgleich. Zur Halbzeit stand es 1:1. Die zweite Halbzeit begann mit dem Siegtreffer. Stefan Aigner erzielte ihn in der 48. Spielminute auf Vorlage von Haris Seferovic. Letzterer vergab im Anschluss noch drei hundertprozentige Chancen, als die Werderaner, in der Absicht doch noch zumindest den Ausgleich zu erzielen, hinten aufmachten.

Dem Kollegen Heiko Wedel, ex-Trainer und Fußballexperte, wird das Ergebnis recht sein, hatte er es im Vorfeld doch vorausgesagt.

Eintracht Frankfurt: Nichts passiert!

Nichts ungewöhnliches ist gegen Borussia Dortmund passiert. Wie vor zwei Jahren liegt Eintracht Frankfurt am Ende des 16. Spieltages mit 14 Punkten auf dem 15. Tabellenplatz. Damals betrug der Abstand zum Relegationsplatz allerdings drei Punkte, heute sind es zwei Tore in der Tordifferenz.

Das heutige Spiel der Frankfurter war nicht gut, aber ordentlich. Ein schneller Abwurf von Lukas Hradecky, schnelles Schalten von Haris Seferovic und ein Schuss von Alexander Meier sorgten für die frühe Führung in der 7. Spielminute. Es dauerte bis zur 24. Minute, bis die Dortmunder ausgleichen konnten. Die Borussen waren der Eintracht zwar weit überlegen, aber letztlich hielten eine verbesserte Abwehr und der gewohnt sichere Lukas Hradecky bis zur Pause das Unentschieden. Daran änderte auch ein Elfmeter gegen die Eintracht in der 44. Minute nichts.

Die gleichzeitige Herausstellung von Slobodan Medojevic (gelb/rot) sollte Eintracht Frankfurt allerdings entscheidend schwächen. Trainer Armin Veh reagierte und brachte mit Timothy Chandler zu Beginn der zweiten Halbzeit eine weitere Defensivkraft für Stefan Aigner. Borussia Dortmund rannte weiter an. Ein Doppelschlag in der 57. und 61. Minute brachte dann die Entscheidung. Das Tor zum 4:1 in der 86. Minute durch Ramos hätte wegen Abseitsstellung nicht zählen dürfen. Insgesamt ist Eintracht Frankfurt mit dem Ergebnis allerdings gut weggekommen. Borussia Dortmund hat eine Unzahl von Chancen leichtfertig vergeben. Gleichzeitig waren die Angriffsbemühungen der Frankfurter abgesehen von der Szene, die zum Tor führte, recht harmlos. In der 85. Minute durfte übrigens Nico Rinderknecht sein Bundesligadebüt geben.

VfB Unterliederbach: Zu Hause tut man sich schwer

Reichlich schwer tut sich die erste Mannschaft des VfB Unterliederbach ausgerechnet auf dem Platz an der Hans-Böckler-Straße. Auch am 20. Spieltag dauerte es lange, bis die Mannschaft zu einem Torerfolg kam. In der 81. Minute schloss Jackie Lee Reljic zur 1:0-Führung gegen den FC 1934 Bierstadt ab. Den Gästen gelang in der Nachspielzeit der Ausgleichstreffer. Der VfB Unterliederbach kletterte mit diesem Punktgewinn auf Platz Fünf in der Gruppenliga Wiesbaden.

Erfreuliches gab es bereits zur Mittagszeit zu vermelden: Der VfB Unterliederbach II besiegte den Tabellendritten FC Schloßborn mit 1:0. Den Treffer des Tages erzielte in der Nachspielzeit Daniel Deppisch. Damit gab der VfB Unterliederbach II auch die Rote Laterne in der Kreisliga B Maintaunus wieder ab.

Eintracht Frankfurt: Parallelen

Wirft man einen Blick in die jüngere Vergangenheit, weiß man, warum die Führung von Eintracht Frankfurt dem Trainer Armin Veh vertraut. Man ist es gewohnt, dass die Mannschaft unter Armin Veh schlechte Leistungen abliefert. In der Saison 2013/14 hat die Eintracht am 16. Spieltag nach zehn sieglosen Spielen erstmals wieder einen Dreier eingefahren. Es war ein Auswärtsspiel und ein Sonntagsspiel. Gegner war der damalige Tabellenzweite der Fußballbundesliga. Das Tor köpfte Marco Russ, heute wegen einer gelben Karte nicht dabei, Vorlagengeber war Sebastian Jung, den es später auf die Ersatzbank des VfL Wolfsburg zog. Eintracht Frankfurt lag damals auf Rang 15 mit 14 Punkten. Nach dem 17. Spieltag war es immer noch Rang 15 mit nunmehr 15 Punkten. Warum soll man sich da heute sorgen oder gar in Panik verfallen?

Eintracht Frankfurt: Großes Kino …

Großes Kino im Stadtwald, eine Wutrede und ein Trainer, der sich auf einmal gerne mit nach vorne gerecktem Kinn, finsterem Blick und in die Stirn gezogenem Eintracht-Käppi ablichten lässt. Seine Worte klingen hart und trotzig, ja manchmal sogar kindisch. Armin Veh. An seiner Seite Bruno Hübner, nicht minder trotzig. Den Rückhalt von Vorstand und Aufsichtsrat hat der Trainer, die Spieler, denen er jetzt den bösen Papa spielen muss, lieben ihn.

Was ist passiert? Eintracht Frankfurt, trotz aller Bemühungen von Bruno Hübner fußballerisch limitiert, steht einem Abstiegsplatz sehr nahe. Im Umfeld geht die Angst um, dass Eintracht Frankfurt wieder absteigen könne. Diese Angst ist nicht unbegründet, die Eintracht ist ja schon recht häufig abgestiegen. Einzig mit Trainer Friedhelm Funkel und unter dem Vorstandsvorsitzenden Heribert Bruchhagen gab es eine Phase der Stabilität. Aber auch diese auf stabile Abwehrarbeit fußende Phase missfiel dem Umfeld. Man wollte die große Show.

Die große Show brachte Armin Veh. Viel Geld und der Trainer, der vor bald einem Jahrzehnt den VfB  Stuttgart zur Deutschen Meisterschaft geführt hatte, brachten der Eintracht den Aufstieg aus der zweiten Liga. Ein Jahr später war man in der Europa League vertreten. Tausende von Fans reisten zu den Auswärtsspielen. In der Bundesliga wurde es eng. Die Spieler waren der Mehrfachbelastung nicht gewachsen. Waren sie schlecht trainiert?

Der Wunschtrainer der Eintracht-Führung sah bei Eintracht Frankfurt keine Perspektive mehr, er wollte nicht mehr so vielen Kollegen zum Sieg gratulieren. Er ging nach Stuttgart, – mit mäßigem Erfolg. Thomas Schaaf wurde Trainer in Frankfurt. Keiner mochte ihn so richtig. Mit Ingo Durstewitz und Thomas Kilchenstein von der Frankfurter Rundschau wurde er nie warm. Die Mannschaft spielte schlecht, aber einigermaßen erfolgreich. Meist hielt sie sich in der oberen Tabellenhälfte auf. Schaaf ging zum Ende der Saison.

Der Wunschtrainer, das ist genauso wie Wunschspieler ein ganz, ganz wichtiger Begriff bei Eintracht Frankfurt, war schnell zurückgeholt. Die Eintracht spielte weiterhin schlechten Fußball, jetzt aber auch noch ohne Erfolg. Das störte allerdings nicht wirklich, denn die Commerzbank-Arena ist weiterhin gut gefüllt. Warum soll man also etwas ändern, warum soll man den Schauspieler durch einen Trainer ersetzen?

Ok, die Fußballsachverständigen in den Foren von Hessenschau und Frankfurter Rundschau fordern schon seit Wochen Rauswurf oder Rücktritt des Trainers, wobei in der Frankfurter Rundschau auch mal die doch recht merkwürdige Sichtweise derer Redakteure kritisiert wird. Das kann zur Löschung von Kommentaren führen. Zensur in den Online-Foren der Frankfurter Rundschau soll hier aber nicht das Thema sein.

Ausschlaggebend für die Reaktion von Trainer und Vorstand waren wohl zaghafte „Veh raus”-Rufe, die beim letzten Heimspiel gegen Darmstadt 98 ertönten. Die Spielweise der Mannschaft kann kaum der Auslöser gewesen sein, denn die spielt schon seit Jahren so.

Morgen geht es in Dortmund gegen die Borussia. Die wird zwar in der Frankfurter Presse stark geschrieben, aber nach dem letzten Ergebnis in der Europa League, sollte auch für Eintracht Frankfurt dort ein Punkt drin sein. Und die Eintracht-Fans? Die dürfen am 3. Advent den Schalkern die Daumen drücken …

Champions League: Die deutschen Mannschaften (2)

Für Bayern München war schon vor dem Spiel am gestrigen Abend gegen Dinamo Zagreb alles klar. Der deutsche Meister hatte den Gruppensieg sicher. So bekamen einige Spieler, die sonst auf der Bank sitzen, eine Möglichkeit sich international zu bewähren. Sebastian Rode, einst bei Eintracht Frankfurt spielend, bewährte sich als Vorlagengeber. Durch zwei Tore von Robert Lewandowski gewannen die Münchner in Zagreb.

Bayer Leverkusen dagegen verlässt die Champions League in Richtung Europa League. Zu viele Torchancen wurden gegen den FC Barcelona leichtfertig vergeben. Das 1:1 zu Hause reichte damit nur zum dritten Platz in der Gruppe.