Schlagwort-Archiv: Eintracht Frankfurt

Unterliederbach: Eintracht Frankfurt spielt gegen den VfB

Am 16. September ist es soweit: Eintracht Frankfurt gastiert auf dem Platz an der Hans-Böckler-Straße 6 und tritt dort gegen den VfB Unterliederbach an. Der Anpfiff erfolgt um 17:30 Uhr, der Eintritt beträgt 10 Euro.

Damit bekommt der VfB Unterliederbach ein verspätetes Geschenk zu seinem 100. Vereinsjubiläum, welches jetzt bald zwei Jahre zurückliegt. Aus der Jugend des VfB sind übrigens einmal zwei Spieler hervorgegangen, die bei Eintracht Frankfurt Karriere gemacht haben, Jürgen Kalb, der einst mit Jürgen Grabowski, Bernd Hölzenbein und Bernd Nickel in einer Mannschaft spielte, und Harald Krämer.

An dieser Stelle soll auch Heribert Bruchhagen alles Gute zu seinem 66. Geburtstag gewünscht werden.

Eintracht Frankfurt holt Punkt in Wolfsburg

Einen verdienten Punkt hat Eintracht Frankfurt am zweiten Spieltag der Fußballbundesliga aus Wolfsburg entführt. Der VfL Wolfsburg war am vergangenen Samstag zweimal in Führung gegangen, aber die Hessen konnten jedesmal ausgleichen. Den ersten Treffer, den der Wolfsburger Naldo durch einen direkt verwandelten Freistoß erzielt hatte, nahm der ungewohnt unsichere Kevin Trapp auf seine Kappe. Ex-Eintrachtler Sebastian Jung lenkte anschließend mit dem Rücken einen Freistoß von Takashi Inui ins eigene Tor. Da in der 40. Minute nacheinander Lucas Piazon und Nelson Valdez eine 100-prozentige Chance liegen ließen, ging es mit einem 1:1 in die Pause.

In der zweiten Halbzeit musste dann nach 58 Minuten Nelson Valdez mit einem gerissenen Kreuzband vom Platz. Der VfL Wolfsburg ging durch einen Treffer von Maximilian Arnold erneut in Führung. Wenige Minuten vor Schluss konnte dann Vaclav Kadlec nach feiner Vorarbeit von Marco Russ und Aleksandar Ignjovski den letztendlich verdienten Ausgleich per Kopf erzielen.

Der Wechsel von Slobodan Medojevic vom VfL Wolfsburg zu Eintracht Frankfurt ist zwischenzeitlich vollzogen, nachdem er Sonntagmittag den obligatorischen Medizin-Check absolviert hatte.

Sport1.de: Eintracht Frankfurt holt Slobodan Medojevic

Nach Informationen von Sport1.de holt Eintracht Frankfurt den Serben Slobodan Medojevic vom VfL Wolfsburg nach Frankfurt. Die Verpflichtung soll schon vollzogen sein, die Ablösesumme 1,5 Millionen Euro betragen. Slobodan Medojevic soll einen Dreijahresvertrag unterschrieben und bereits morgen offiziell bei Eintracht Frankfurt vorgestellt werden. Noch (Stand 29.08.2014, 23:30 Uhr) gibt es keine Bestätigung des Transfers auf der offiziellen Internetseite von Eintracht Frankfurt.

Slobodan Medojevic ist 23 Jahre alt und ein defensiver Mittelfeldspieler. Er kam Anfang 2012 von Vojvodina Novi Sad zu den Niedersachsen und wurde dort bisher nur in 28 Bundesligaspielen eingesetzt. Zwanzig dieser Einsätze fanden allerdings in der Spielzeit 2013/14 statt.

Am morgigen Samstag spielen die Frankfurter am zweiten Spieltag der Bundesligasaison 2014/15 übrigens beim VfL Wolfsburg.

Eintracht Frankfurt besiegt den SC Freiburg

Die Zeit des Zeterns einiger Fans von Eintracht Frankfurt ist hoffentlich vorbei. Wochenlang hat man Heribert Bruchhagen als den Bremser ausgemacht, der einer besseren Zukunft der Eintracht in der Bundesliga im Weg steht, – auch Teile der Frankfurter Presse forderten von dem Traditionsverein mehr Risiko, ein Risiko allerdings, dass keiner der Schreier und Schreiber teilen möchte.

Jetzt hat die Bundesligasaison 2014/15 endlich begonnen. Der SC Freiburg ist der erste Gradmesser in der Frankfurter Commerzbank-Arena. Zum Ende der vergangenen Saison hatte die Eintracht noch deutlich im eigenen Stadion gegen die Breisgauer verloren. Seitdem haben einige Leistungsträger die beiden Vereine verlassen, heute sollte sich zeigen, wer den Aderlass besser verdaut hat.

Der SC Freiburg schien zunächst überlegen, hatte deutlich mehr Ballbesitz, erspielte sich allerdings kaum zwingende Chancen. Anders die Eintracht: Haris Seferovic erzielte nach 15 Minuten in seinem ersten Bundesligaspiel seinen ersten Treffer. Der SC blieb spielbestimmend, aber im Abschluss zu harmlos. Nach einer Stunde wurden die Frankfurter stärker und waren am Ende dem 2:0 näher als die Freiburger dem Ausgleich. Ein gelungener Einstand für den Torschützen und den neuen Trainer der Eintracht, Thomas Schaaf.

Am nächsten Samstag erwartet der VfL Wolfsburg Eintracht Frankfurt. Der hat zwar sein Auftaktspiel bei Bayern München verloren, ist aber viel gefährlicher einzuschätzen als der heutige Gegner der Hessen. Auch die zweite Runde im DFB-Pokal wird für Eintracht Frankfurt zum wirklichen Gradmesser: Hier empfangen die Frankfurter Ende Oktober Borussia Mönchengladbach in der Commerzbank-Arena.

Eintracht Frankfurt siegt in der ersten DFB-Pokalrunde

Mit einem glanzlosen 2:0 bei der Viktoria 1889 Berlin gelang Eintracht Frankfurt der Schritt in die zweite DFB-Pokalrunde. Der Regionalligist aus Berlin geriet früh in Rückstand, verteidigte danach aber geschickt gegen in der Offensive einfallslos agierende Hessen. Erst mit der späten Hereinnahme von Alexander Meier (70. Minute) wurden die Angriffsbemühungen der Hessen zwingender. Meier erzielte dann auch in der Schlussminute den Treffer zum 2:0 Endstand. Den Führungstreffer für Eintracht Frankfurt hatte in der 9. Spielminute Haris Seferovic erzielt. Auffälligster Spieler bei den Frankfurtern war Martin Lanig, der häufig nur durch Fouls gestoppt werden konnte.

Fußball: Deutschland wird nicht Fußballweltmeister

Während die Freude groß ist, dass Eintracht Frankfurt endlich einen Trainer für die Bundesligasaison 2014/2015 verpflichten konnte, und das Spiel der Madrider Stadtmeisterschaft über den Bildschirm rauscht, geht einem so manches durch den Kopf.

Warum zum Beispiel findet eine Stadtmeisterschaft im Ausland statt? Warum müssen Mannschaften und Fans ins ferne Lissabon fahren, wo doch Madrid auch recht schöne Stadien hat?

Die deutsche Fußballnationalmannschaft ist in diesem Jahr nie ernsthaft in den Kreis derer geraten, die für den Weltmeistertitel 2014 in Frage kommen. Der Grund ist ein ganz einfacher: Im Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft befindet sich kein Spieler von Eintracht Frankfurt.

Die Madrider Stadtmeisterschaft geht in die Verlängerung. Das ist spannend. Nach 120 Minuten ist das Spiel entschieden. Real Madrid sichert sich mit einem 4:1 gegen das zum Schluss einbrechende Atletico Madrid den Titel.

 

Die Welt und Eintracht Frankfurt

Gerade bin ich von Groß-Rohrheim kommend in die kleine, unbedeutende Straße im Westen Frankfurts hineingefahren. Warum ich das schreibe? Weil die Spieler von Eintracht Frankfurt vielleicht gerade auf dem Weg von Frankfurt nach Groß-Rohrheim sind. Dort spielen sie heute Abend.

Eintracht Frankfurt ist auf Hessen-Tour. Am Montag spielte man in Schrecksbach, gestern in Langen und heute in Groß-Rohrheim. Morgen ist dann noch Oberdorfelden an der Reihe. Für viele Spieler wird es ein rein in den Bus, raus aus dem Bus, spielen, rein in den Bus und raus aus dem Bus sein. Aber Sebastian Rode hätte heute nach der Autobahnabfahrt Gernsheim sagen können: „Oh, wären wir hier links abgebogen, hätte ich mal kurz bei meinen Eltern vorbeischauen können.”

Eintracht Frankfurt hat ja wieder einen Nationalspieler, der in der Deutschen Fußballnationalelf spielt. Jogi Löw hat es in einem merkwürdigen und überflüssigen Länderspiel möglich gemacht, welches gestern Abend in Hamburg stattfand. Ist aber egal, „Nationalspieler” macht sich in der Vita und bei Vertragsverhandlungen immer gut. Wie lange es sich allerdings für die Eintracht noch gut macht, weiß auch ich nicht.

Sebastian Jung fühlt sich derzeit ja mächtig hin- und hergerissen. Soll er dem Ruf des Geldes und der größeren sportlichen Möglichkeiten folgen oder bei den Frankfurtern bleiben? Nun, er hat uns eine baldige Entscheidung versprochen. Vielleicht entscheidet er sich ja wirklich dazu, den Körbel zumachen. Bei den Fans käme das allemal besser an, als wenn er sich dazu entschiede, den Ochs zu machen. Was aber Mama, Papa und der Rest der Familie zu den finanziellen Perspektiven bei Eintracht Frankfurt sagen werden, weiß auch niemand so recht.

Eintracht Frankfurt hat immer noch keinen Trainer, zumindest keinen, der die Bundesligamannschaft in der Saison 2014/2015 trainieren wird. Wir hätten ja da noch den Alexander Schur, dem man die Mannschaft weg rationalisiert hat, aber ob der für höhere Aufgaben geeignet ist, bezweifeln die Verantwortlichen bei Eintracht Frankfurt offenbar. Sein Name fällt nur bei den Fans. Selbst die Frankfurter Rundschau vermeidet es zwischenzeitlich, ihn als Kandidaten in den Vordergrund zu schreiben.

Schrecksbach erinnert übrigens daran, was passiert, wenn Fans ihre Lieblinge in den Vordergrund schreiben. Da war die Beatgruppe „The Petards” in der Frankfurter Schlagerbörse einige Zeit mit ihren Stücken ganz vorne in den Hitparaden platziert. Als es publik wurde, dass es da Leute gab, die ganz viele Postkarten mit Stimmen für die Stücke der Band an den Hessischen Rundfunk gesandt hatten, wurde deren Höhenflug etwas abgefedert. Damals gab es noch die Bundespost, und man hörte noch das gute, alte Dampfradio …

Großes Augenreiben in Frankfurt: Armin Veh wechselt zum VfB Stuttgart

Groß ist die Verwunderung: Armin Veh hatte sich zum Ende der Saison 2013/2014 wegen mangelnder Perspektiven von Eintracht Frankfurt getrennt. Jetzt wurde in verschiedenen Zeitungen und auch auf der Online-Seite des HR sein Wechsel zum VfB Stuttgart bekanntgegeben, einer Mannschaft, die die Saison noch etwas näher an den Abstiegsplätzen beendet hat als die Eintracht aus Frankfurt.

Wenn jetzt in den Frankfurter Medien das große Augenreiben beginnt, zeugt das nicht unbedingt von Fußballsachverstand. Man muss das große Ganze betrachten und nicht nur die Bundesligamannschaft. Eintracht Frankfurt hat die zweite Mannschaft nicht mehr für den Spielbetrieb in der Regionalliga Südwest angemeldet. Die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart hat den Klassenerhalt geschafft, – in der 3. Bundesliga.

Auch bei den Junioren der Eintracht sieht es nicht prickelnd aus. Die A- und B-Junioren spielen zwar in der jeweiligen Bundesliga, dümpeln dort aber nur im Mittelfeld herum. Die Junioren des VfB Stuttgart belegen in beiden Ligen jeweils den zweiten Platz.

Die Perspektiven sind aus der Sicht Armin Vehs beim VfB Stuttgart offensichtlich besser. Eintracht  Frankfurt muss endlich gezielt am Unterbau arbeiten. Ob da verdiente Ex-Spieler die richtige Wahl sind, sollte hinterfragt werden.

Eintracht Frankfurt: Saison 2013/2014 mit Niederlage beendet

Mit einer 1:2 Niederlage hat Eintracht Frankfurt die Saison 2013/2014 beendet. In der Abschlusstabelle der 1. Fußballbundesliga belegen die Hessen damit Rang 13. Insgesamt verlief die Bundesligasaison mäßig. Wer Trainer Armin Veh beerben wird, ist derzeit noch nicht klar. Auch wie der Abgang einiger Leistungsträger kompensiert werden soll, steht derzeit noch in den Sternen.