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Eintracht Frankfurt beim Harder13 Cup [Update]

Noch vor Trainingsbeginn am kommenden Montag um 10 Uhr an der Commerzbank-Arena müssen morgen einige Spieler von Eintracht Frankfurt beim Harder13 Cup, einem Hallenfußballturnier in Mannheim, zeigen, wie gut sie die Winterpause verdaut haben. Bastian Oczipka,  Emil Balayev, Yannick Zummack, David Kinsombi, Alexander Rodriguez-Schwarz, Joel Gerezgiher, Ilias Azouaghi, Nico Rinderknecht, Enis Bunjaki und Vaclav Kadlec werden am Sonntagabend in der Mannheimer SAP Arena die Frankfurter Farben vertreten, – eine Freude für alle Anhänger des gepflegten Jugendwahns.

Nachtrag vom 04. Januar 2015:

Die Ergebnisse:

1. FC Kaiserslautern – Karlsruher SC: 0:5
SV Waldhof Mannheim – SV Sandhausen: 3:0
Karlsruher SC – Eintracht Frankfurt: 1:2
SV Sandhausen – 1. FC Kaiserslautern: 3:2
Eintracht Frankfurt – SV Waldhof Mannheim: 3:0

Nach fünf Spielen ist Eintracht Frankfurt das einzige Team im Turnier, welches beide Spiele gewonnen hat. Für die Eintracht trafen bisher Vaclav Kadlec (3), Enis Bunjaki und Joel Gerezgiher.

Karlsruher SC – SV Sandhausen: 5:2
Eintracht Frankfurt – 1. FC Kaiserslautern: 5:4
SV Waldhof Mannheim – Karlsruher SC: 0:1
SV Sandhausen – Eintracht Frankfurt: 4:1
1. FC Kaiserslautern – SV Waldhof Mannheim: 1:2

Der Karlsruher SC (1.) und Eintracht Frankfurt (2.) tragen das Endspiel im Harder13 Cup 2015 in der Mannheimer SAP Arena aus.

Wechselt Kevin Trapp zu Arsenal London?

Arsenal London plant für den kommenden Januar die Verpflichtung von Torhüter Kevin Trapp. So steht es zumindest in verschiedenen englischen Zeitungen. Kevin Trapp steht derzeit bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag und arbeitet sich nach einer schweren Verletzung gerade wieder an die Mannschaft heran. Arsenal London ist allerdings auf der Torwartposition gut besetzt, so dass man davon ausgehen kann, dass es sich um eine der häufig im Vorfeld von Vertragsverhandlungen gestreuten Meldungen handelt, um die Position von Kevin Trapp und seinen Beratern in den Verhandlungen mit Eintracht Frankfurt zu stärken. Eintracht Frankfurt ist bemüht, den Vertrag mit dem derzeitigen Mannschaftskapitän vorzeitig zu verlängern.

Nur noch 1.500 Karten zu haben

Wie auf einer Pressekonferenz zu erfahren war, sind derzeit Zweidrittel der für das am 10. Januar 2015 stattfindende 37. Frankfurter Fußballhallenturnier, den frankfurtcup 2015, verfügbaren Eintrittskarten verkauft. Bei dem Turnier, welches in der Fraport Arena im Frankfurter Stadtteil Unterliederbach ausgetragen wird, spielen neben den hessischen Bundesligisten Eintracht Frankfurt, FSV Frankfurt und Darmstadt 98 Titelverteidiger Greuther Fürth und die Grasshoppers aus Zürich. Grasshoppers Zürich wird vom früheren Eintracht-Trainer Michael Skibbe betreut und bringt außerdem den früheren Profi von Eintracht Frankfurt, Caio, mit in die Fraport Arena.

Dietrich Weise ist achtzig

Dietrich Weise, einst Fußballtrainer, ist heute achtzig Jahre alt geworden. Zweimal  war er bei Eintracht Frankfurt tätig. In seine erste Zeit als Trainer der Frankfurter zwischen 1973 und 1976 fielen die Gewinne des DFB-Pokals 1974 und 1975. 1976 erreichte er mit den Frankfurtern das Halbfinale im Europapokal der Pokalsieger, in dem die Eintracht dann gegen Westham United ausschied.

Seine größten Erfolge konnte Dietrich Weise allerdings mit dem DFB-Nachwuchs feiern. Hier gewann er mit der U18 1981 die Europameisterschaft und mit derselben Mannschaft ebenfalls 1981 die U20-Weltmeisterschaft. Nach einer zweiten Amtszeit in Frankfurt zwischen 1983 und 1986, hier integrierte er der finanziellen Not gehorchend viele junge Spieler in die Bundesligamannschaft, trainierte Dietrich Weise keine deutsche Mannschaft mehr.

Mit dem Kairoer Verein Al-Ahly wurde er 1989 ägyptischer Meister und Pokalsieger. Die ägyptische Nationalmannschaft trainierte er 1990 ehrenamtlich. Der Posten bei der Fußballnationalmannschaft von Liechtenstein bis 1996 war dann sein letztes Trainerengagement. Danach arbeitete er noch als Jugendkoordinator beim DFB.

Dietrich Weise lebt heute in Heilbronn.

frankfurtcup 2015 am 10. Januar in der Fraport Arena [Update]

Fraport Arena 2012
Die Fraport Arena in Frankfurt am Main Unterliederbach ist Austragungsort für den frankfurtcup 2015

In der Fraport Arena findet am 10. Januar 2015 das 37. Frankfurter Hallenfußballturnier, der frankfurtcup 2015, statt. Neben Eintracht Frankfurt nehmen Grasshoppers Zürich, der FSV Frankfurt, Darmstadt 98 und Greuther Fürth an dem Turnier teil. In dem gegenüber den Vorjahren gestrafften Teilnehmerfeld wird jeder gegen jeden spielen und das Finale dann zwischen den beiden erstplatzierten Mannschaften ausgetragen werden.

Mit der Teilnahme von Grasshoppers Zürich wird es ein Wiedersehen mit dem früheren Eintracht-Profi Caio und dem ehemaligen Trainer von Eintracht Frankfurt, Michael Skibbe, geben. Kickers Offenbach ist beim frankfurtcup 2015 nicht dabei.

Nachtrag vom 04. Januar 2015: Der frankfurtcup 2015 wird wie die Veranstaltungen in den Vorjahren von einem kleinen Rahmenprogramm begleitet. Bereits ab 15:30 Uhr gibt es Musik und Unterhaltung durch HIT RADIO FFH. Ab 16:30 Uhr rollt beim Spiel zwischen den U15-Mannschaften von JFC Frankfurt und Darmstadt 98 erstmals der Ball. Zugunsten der Frankfurter Kinderkrebshilfe findet das anschließende Torwandschießen statt.

Ab 17:30 Uhr finden Begrüßung und offizielle Turniereröffnung statt, bevor ab 17:45 Uhr mit dem Spiel Eintracht Frankfurt gegen Grasshopper Club Zürich ein hoffentlich spannender Abend beginnt.

Die im Frankfurter Stadtteil Unterliederbach gelegene Fraport Arena, früher Ballsporthalle Frankfurt am Main, ist mit der Buslinie Linie 54 direkt zu erreichen. Vom Bahnhof Frankfurt-Höchst aus, erreichbar mit den S-Bahnlinien S1 und S2 und verschiedenen Regionalbahnen, sind es etwa 17 Gehminuten und vom Haltepunkt Frankfurt-Unterliederbach der Linie SE 12 nach Königstein im Taunus (früher K-Bahn) 12 Gehminuten bis zur Sportstätte.

Eintracht Frankfurt: Timo Hildebrand kommt nach Ausfall von Kevin Trapp

Eintracht Frankfurt hat auf den Ausfall von Torhüter Kevin Trapp reagiert und den in dieser Saison bisher vereinslosen ex-Nationaltorhüter Timo Hildebrand verpflichtet. Kevin Trapp hatte sich gegen Ende des Spiels am vergangenen Dienstag gegen den FSV Mainz 05 ohne Fremdeinwirkung schwer verletzt und wird für viele Monate ausfallen. Da  Eintracht Frankfurt nur mit zwei Torhütern in die Saison gestartet ist, Felix Wiedwald wird in Zukunft zwischen den Pfosten stehen, musste der Verein kurzfristig reagieren.

VfB Unterliederbach: Und manchmal treffen die Spieler von Eintracht Frankfurt doch

Eintracht Frankfurt spielte heute beim VfB Unterliederbach, und da der Anlass das hundertjährige Bestehen des Stadtteilvereins aus dem Frankfurter Westen war, schenkten die Bundesligaspieler dem Verbandsligisten fleißig ein: 0:16 stand am Ende auf der nicht vorhandenen Anzeigetafel.

Ausruhen durften sich nicht allzu viele aus dem Bundesligakader des Vereins aus der Mainmetropole. Zu peinlich war die Vorstellung am vergangenen Sonntag im Heimspiel gegen den FC Augsburg gewesen. Und um wenigstens in Unterliederbach einen guten Eindruck zu hinterlassen, schossen Marc Stendera und Alex Meier mal zusammen mehr als die Hälfte der Tore. Marc Stendera zeigte dabei mit fünf Treffern und einer recht ansehnlichen Spielweise, dass ihm die Zukunft gehört. Den Rest erledigten dann Vaclav Kadlec (3), Stefan Aigner (2), Slobodan Medojevic und Marco Russ.

Nach dem Spiel war der Sturm auf Autogramme und ein gemeinsames Foto mit den Stars groß, wobei sich um Takashi Inui am längsten eine riesige Traube bildete, weil der Japaner mit der größten Geduld die Wünsche nach einem Autogramm oder Selfie selbst der kleinsten Fans erfüllte.

VfB Unterliederbach: Knapschinski, Mimi, Derevenko, Dalmeida, Elouardani, Molongua, Murtic, Bretthauer, Sieniawski, Bentaayate, Kuzu (Iskandar, Walter, Antinac, Kalyoncu, Azougagh, Davidovic, Erdemir)

Eintracht Frankfurt: Wiedwald – Chandler, Madlung, Kinsombi, Oczipka – Hasebe (46. Russ), Medojevic (46. Djakpa) – Aigner, Meier, Stendera – Kadlec (46. Inui)

Vom VfB zur Eintracht: Jürgen Kalb und Harald Krämer

Zwei Spieler des VfB Unterliederbach schafften den Sprung zum großen Nachbarn, Eintracht Frankfurt. Jürgen Kalb gehörte 1966 zu den A-Jugendspielern, die als fast komplette Mannschaft in die erste Mannschaft des VfB Unterliederbach übernommen worden waren, ein Zeichen von ganz hervorragender Jugendarbeit der Unterliederbacher. Zur Saison 1968/69 wechselte Jürgen Kalb zu Eintracht Frankfurt, für die er in 185 Ligaspielen 26 Tore erzielte. In seiner Zeit bei Eintracht Frankfurt spielte er neben Jürgen Grabowski, Bernd Hölzenbein und Bernd Nickel. Über die Stationen SV Darmstadt 89 und SC Karlsruhe kam er dann 1980 noch einmal zum VfB Unterliederbach zurück, den er aber recht bald wieder in Richtung Hanau verließ. Jürgen Kalb hat 48 mal für die Deutsche Fußballnationalmannschaft der Amateure gespielt und an den Olympischen Spielen 1972 in München teilgenommen.

Harald Krämer war der zweite und bisher letzte Unterliederbacher, der den Sprung vom VfB Unterliederbach zur großen Eintracht in Frankfurt geschafft hat. Er war schon in der Jugend zu Eintracht Frankfurt gewechselt und ist dort sowohl B-Jugend- als auch A-Jugend-Meister geworden. Ab 1983 wechselte er in die erste Mannschaft, wo er in 61 Spielen 15 Tore erzielte. Seine bekanntesten Mitspieler in dieser Zeit waren wohl Thomas Berthold und Ralf Falkenmayer. 1987 verließ er  dann die Eintracht Richtung Österreich. Nach einigen Zwischenstationen kam er dann von 1994 bis 1995 und 1997 bis 2000 noch einmal zum VfB Unterliederbach zurück, wo er an der Seite von Andreas Grabitsch eine besonders erfolgreiche Phase der Vereinsgeschichte des Unterliederbacher Vereins begleitete.

VfB Unterliederbach empfängt Eintracht Frankfurt

Am heutigen Dienstag treffen der VfB Unterliederbach und Eintracht Frankfurt am Sportplatz an der Hans-Böckler-Straße im Frankfurter Stadtteil Unterliederbach aufeinander. Der Anpfiff ist bereits um 17:30 Uhr, was viele Berufstätige Fußballfans davon abhalten wird, das Spiel zu besuchen. Beiden Mannschaften ist die Generalprobe zum heutigen Spiel misslungen.

Es ist soweit, um 17:30 Uhr wird der Schiedsrichter das Spiel zwischen dem VfB Unterliederbach und Eintracht Frankfurt auf dem Sportplatz an der Hans-Böckler-Straße anpfeifen. Es ist die Fortsetzung der 100-Jahr-Feier des VfB Unterliederbach vor zwei Jahren. 2012 und auch 2013 war auf dem Terminkalender des Bundesligisten kein Raum mehr für das Spiel im Frankfurter Westen. Ob es nur ein Freundschaftsspiel wird oder ob die Eintracht Alternativen testet, wird der heutige Abend zeigen.

Beiden Mannschaften ist die Generalprobe zum heutigen Spiel daneben gegangen. Der VfB Unterliederbach hat sein Auswärtsspiel am vergangenen Sonntag knapp verloren, Eintracht Frankfurt gar zu Hause eine Niederlage gegen den FC Augsburg erlitten. Während der VfB immerhin zwei Treffer erzielte, enttäuschten bei der Eintracht Mittelfeld und Sturm auf der ganzen Linie. Besonders Alexander Meier, der in der 56. Minute eingewechselt worden war, ließ jegliche Bindung ans Spiel und Gefährlichkeit missen.

Für den heutigen Abend wünschen sich die Verantwortlichen des VfB Unterliederbach, dass die Besucher des Spiels nach Möglichkeit öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Die Busse der Linie 253 vom Bahnhof Frankfurt-Höchst oder aus Richtung Königstein fahren die Haltestelle Hans-Böckler-Straße an. Von der Haltestelle Alleehaus sind es nur 2-3 Minuten mehr zu Fuß zum Sportplatz. Die Haltestelle Alleehaus erreicht man mit der Linie 59. Ebenfalls recht nah zum Sportplatz ist es von der Haltestelle Ludwig-Erhard-Schule aus, die von den Linien 50, 51 und 58 angefahren wird. Die Linie 50 bedient dann noch den Unterliederbacher Markt, von wo es noch ein paar Schritte weniger zur Hans-Böckler-Straße hin sind. Von der Haltestelle Unterliederbach der Linie SE 12 zwischen Frankfurt und Königstein sind es auch nur eine knappe Viertelstunde Fußweg.

Ungerecht ist die Welt: VfB Unterliederbach gegen Eintracht Frankfurt

Am 16. September 2014 empfängt um 17:30 Uhr der VfB Unterliederbach Eintracht Frankfurt. Das Spiel anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Vereins aus dem Westen von Frankfurt am Main findet mit etwas Verspätung statt. Bekanntlich wurde der VfB Unterliederbach 1912 gegründet, und wer rechnen kann …

Der VfB, ein Traditionsverein, empfängt den Frankfurter Traditionsverein. Das hat Tradition. Genauso hat es Tradition, dass ein solches Spiel mit etwas Verspätung stattfindet. 1963 war es auch so. Damals kam der große Nachbar ein Jahr nach der 50-Jahr-Feier des VfB. Da war allerdings nicht der gefüllte Terminkalender der Eintracht die Ursache, sondern der Umstand, dass der Platz an der Hans-Böckler-Straße im Jubiläumsjahr neu hergerichtet wurde.

Von dem Spiel am 10. August 1963 weiß man, dass es aus der Sicht des VfB mit 0:4 verloren ging. Wer damals für die Unterliederbacher auf dem Platz stand, fand kaum jemand erwähnenswert. Auf Seiten von Eintracht Frankfurt findet man in den Archiven sogar die Namen der Spieler, die nicht dabei waren. In der Festschrift des VfB zum 100-jährigen wird das Spiel immerhin als begeisternd beschrieben. Die Tore für die Eintracht schossen damals Dieter Lindner und Erwin Stein.

Die Feier zum 60-jährige Jubiläum des VfB Unterliederbach fand in der Sport- und Kulturhalle Unterliederbach statt, – die war damals noch nicht für Veranstaltungen gesperrt. Auch 1972 war Eintracht Frankfurt an der Hans-Böckler-Straße zu Gast. Das Spiel des damaligen Landesligisten VfB Unterliederbach gegen den Bundesligisten ging mit 1:3 verloren, aber es fand pünktlich in der Jubiläumswoche statt.

Noch einmal sollte der Bundesligist beim VfB Unterliederbach zu Gast sein. Das war 1984, als der Hartplatz an der Hans-Böckler-Straße in einen Rasenplatz umgewandelt worden war. In den Reihen der Eintrachtler, die das Spiel gegen den damaligen A-Ligisten klar mit 6:1 gewannen, spielte damals mit Harald Krämer ein ex-Unterliederbacher.

Über diesen und einen weiteren Fußballer, der aus der Jugend des VfB Unterliederbach hervorgegangen war und bei Eintracht Frankfurt Karriere machte, wird in einem weiteren Vorbericht zum Spiel am kommenden Dienstag die Rede sein.