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Dreimal Freigang

Im heutigen Spiel in der Google Pixel Frauen-Fußballbundesliga gegen die Frauen des Hamburger SV taten sich die Frankfurterinnen erst einmal schwer. Es dauerte fast eine halbe Stunde bis zu einem ersten Abschluss vor dem Tor. Freigangs Schuss führte dann allerdings gleich zur Führung (29. Spielminute). War damit der Knoten geplatzt? Mitnichten, die Frankfurterinnen fanden bis zur Halbzeitpause kein weiteres Mittel, die Abwehr des HSV zu knacken.

Halbzeit Zwei begann mit einer Chance für die Eintracht, das Tor erzielten aber die Hamburgerinnen. Ein direkt von Linberg verwandelter Freistoß aus 18 Metern führte zum Ausgleich. Eintracht Frankfurt antwortete schnell, über Lürßen kam der Ball zu Freigang, die ihren zweiten Treffer erzielte. Nur 10 Minuten später die Entscheidung, Schulz foulte Blomqvist und Senß verwandelte den resultierenden Elfmeter (70.). Den Schlusspunkt setzte dann Freigang, die einen schönen Angriff über Ivelj und Blomqvist nur noch ins leere Tor einschieben musste (85.).

Nach dem heutigen 4:1-Sieg liegen die Frauen von Eintracht Frankfurt auf Platz Drei der Tabelle der Frauen-Fußballbundesliga, können, Stand heute, aber noch von Werder Bremen überholt werden.

Eintracht Frankfurt gewinnt in Hamburg

Eintracht Frankfurt konnte sich mit einem ungefährdetem 3:0-Erfolg am achten Spieltag in der oberen Tabellenhälfte der Fußballbundesliga behaupten. Lewis Holtby (35. Spielminute, Eigentor), Shani Tarashaj (60.) und Haris Seferovic (69.) waren die Torschützen. Ab der 57. Spielminute spielten die Hamburger in Unterzahl, weil sich HSV-Spieler Dennis Diekmeier die Gelb-Rote Karte eingehandelt hatte.

Eine gute Nachricht gab es auch zu Eintracht-Verteidiger Marco Russ, der am vergangenen Mittwoch von den Ärzten die Nachricht erhalten hatte, dass Operation und Chemotherapie erfolgreich waren und er nun wieder Sport treiben könne. Bei Marco Russ war vor fünf Monaten Hodenkrebs diagnostiziert worden.

Körbel und Nikolov ins Trainingslager

„Körbel und Nikolov ins Trainingslager” war dieser Tage in den Medien zu lesen. Ist es schon so schlecht um Eintracht Frankfurt bestellt, dass auf Legenden und Säulen in einer Frankfurter U-Bahn-Station zurückgegriffen werden muss. Hat man sich in der Torhüterfrage – Eintracht Frankfurt hat derzeit vier Torhüter unter Vertrag – derart verzockt, dass der „ewige” Oka wieder ins Training einsteigen muss? Und dann auch noch Karl-Heinz Körbel, der noch ewigere. Das kann ja nur bedeuten, dass es auch mit der angestrebten Vertragsverlängerung von Carlos Zambrano nicht zum Besten steht.

Nun, Karl-Heinz Körbel wird mit der Eintracht Frankfurt Fußballschule in Abu Dhabi vor Ort sein und mit seinem Team, zu dem auch Oka Nikolov gehört, Fußballcamps mit Schulen abhalten und auch soziale Projekte fördern. Es ist also Aufatmen angesagt, die beiden Herren, die sicher noch regelmäßig die Fußballstiefel schnüren, müssen nicht noch einmal in der Bundesliga ran.

In der Torhüterfrage ist allerdings noch kein Aufatmen angesagt. Timo Hildebrand zieht es in die USA, Felix Wiedwald ins nördlich gelegene Niedersachsen. Die vorzeitige Vertragsverlängerung mit Kevin Trapp, von der Eintracht angestrebt, ist auch noch nicht vollzogen. Gleiches gilt für die Personalie Carlos Zambrano. Man kann gespannt sein, was Bruno Hübner hier erreicht. Der im Straßenverkehr nicht immer vorbildliche Manager greift bei Vertragsverhandlungen manchmal auch kräftig daneben.

Das Spiel der Frankfurter gegen den Hamburger SV in Abu Dhabi wird übrigens am Donnerstag, dem 15.Januar 2015, ab 17 Uhr live im Fernsehen des Hessischen Rundfunks übertragen werden.