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Der Abstiegskampf (25) – es spitzt sich zu

Der 25. Spieltag ist für die meisten Bundesligavereine vorbei. Hoffenheim, derzeit Vorletzter, wehrt sich. Auch Wolfsburg wehrt sich. Einzig die SpVgg Greuther Fürth scheint keine Chance mehr zu haben. Es sind aber nach diesem Spieltag noch 27 Punkte zu vergeben. Damit könnten rein rechnerisch auch die Fürther Eintracht Frankfurt noch überflügeln.

Rein rechnerisch sind bisher nur die Bayern aus München aus dem Kampf um den Klassenerhalt heraus. Achtundzwanzig Punkte beträgt derzeit der Abstand zwischen dem Tabellenführer und Eintracht Frankfurt. Der Abstand kann sich heute noch um drei Punkte verringern. Dazu muss die Eintracht in Hannover gewinnen.

Der Abstand von Eintracht Frankfurt zum Relegationsplatz beträgt derzeit siebzehn Punkte, der zu Rang 17 neunzehn Punkte. Auch das kann sich heute noch ändern. Es zeigt aber, dass sich Eintracht Frankfurt zur Zeit in einem sehr breiten Mittelfeld bewegt, in welchem es sehr eng zugeht. Unverständlich für den normalen Menschen, der Breite mit Weite gleichsetzt.

Das Mittelfeld der Bundesligatabelle reicht derzeit vom Tabellenvierten Schalke 04 bis zum Tabellenfünfzehnten Fortuna Düsseldorf. Diese Vereine trennen gerade mal elf Punkte. Eintracht Frankfurt kann sich heute noch mit zwei Punkten von diesem Feld absetzen. Dazu müsste allerdings erst einmal wieder ein Tor erzielt werden.

Die erste Halbzeit in Hannover ist vorbei. Eintracht Frankfurt hat kein Tor geschossen, Hannover 96 allerdings auch nicht. Am meisten haben sich die Schneeflocken bewegt. Hannover hat die Eintracht bisher das Spiel machen lassen, beide Mannschaften versuchten in der ersten Halbzeit zunächst Fehler zu vermeiden.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit forcierte Hannover 96 zunächst das Tempo. Aber bald übernahm Eintracht Frankfurt das Kommando. Zu einem Tor reichte es aber nicht. Die Schiedsrichter sollten allerdings mit der Abseitsregel vertraut gemacht werden, dann kann die Eintracht vielleicht auch wieder mal gewinnen.

Der Abstiegskampf (24) – geht es jetzt abwärts?

Eintracht Frankfurt gegen Borussia Mönchengladbach, die Eintracht liegt zur Halbzeit zurück. Der Blick auf die Ersatzbank zeigte schon vor Spielbeginn, dass Armin Veh nicht mutig ist und auch keine Überraschung zu erwarten war, – junge Spieler werden nur beim Gegner eingesetzt. Amin Younes ist so ein junger Spieler, er hat Selbstbewusstsein, er hat Mut, er wagt was.

Sebastian Jung? Sebastian Rode? Die hatten ihre Chance, aber sie nutzten sie nicht. Sie starteten gut in die Saison und verschwanden im Mittelmaß. Offensichtlich glaubten sie, was die Frankfurter Presse über sie schrieb, was die Reporter des Hessischen Rundfunks über sie erzählten. Manche glauben ja sogar, dass Eintracht Frankfurt eine junge Mannschaft habe. Dabei ist das Durchschnittsalter der aktuellen Mannschaft gerade mal Bundesligadurchschnitt.

Sebastian Rode stand dann in der 87. Minute einem Schuss von Alexander Meier im Weg, die Gladbacher werden es mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen haben. Das Spiel endete mit einem Sieg der Gäste. Und der ahnungslose Zuschauer fragt sich, warum Eintracht Frankfurt mit Spielern wie Julian Dudda, Alexander Hien oder Erik Wille einen Profivertrag abgeschlossen hat.

Nachtrag vom 02. März 2013: Der SC Freiburg hat in Nürnberg nur eine Unentschieden erreicht. Damit wird die Eintracht aus Frankfurt auch den 24. Spieltag auf dem 4. Rang der Tabelle überstehen. Die Luft dort wird aber immer dünner. Schon am nächsten Spieltag, die Eintracht spielt dann in Hannover, kann sie von zwei, drei Mannschaften in der Tabelle überholt werden.

Der Abstiegskampf (23) – drei Mal …

Drei Mal hat die Abwehr in diesem Jahr schon kein Tor zugelassen, drei Mal hintereinander hat Eintracht Frankfurt kein Tor erzielt. Und zum dritten Mal habe offensichtlich nicht nur ich eine Rot-/Gelbe-Karte für Karim Matmour befürchtet, weswegen er nach der Pause in der Kabine bleiben durfte. Es war ein hart umkämpftes Spiel, was die Zuschauer im Breisgau geboten bekamen, ein Spiel zweier Mannschaften, die wohl jeder zu Beginn der Saison viel weiter hinten in der Tabelle gesehen hat, – wie nahe doch der Kampf um den Klassenerhalt und die internationalen Plätze liegen kann.

Nachtrag vom 24. Februar, 20:00 Uhr: Der 23. Spieltag ist vorbei, und Eintracht Frankfurt befindet sich immer noch auf Rang Vier der Bundesligatabelle. Der Punkt gegen den SC Freiburg ist als Gewinn zu sehen, mehr war mit dieser wenig durchschlagkräftigen Offensive nicht drin. Alexander Meier strahlt derzeit keine Torgefahr aus, – fehlt ihm sein alter Freund Köhler? Gegen Borussia Mönchengladbach muss ein Sieg her, will die Eintracht nicht in den darauf folgenden schweren Spielen nach unten in der Tabelle durchgereicht werden.

Der Abstiegskampf (22) – Gegenwehr sieht anders aus

Lange hat es gedauert, bis ich mich von diesem Spiel erholt hatte. Bereits in einer Stunde geht es für Eintracht Frankfurt weiter im Kampf um den Klassenerhalt. Hoffentlich sehen wir gegen den SC Freiburg eine engagiertere Mannschaftsleistung als im sogenannten Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund. Schon nach zehn Minuten lagen die Dortmunder mit zwei Toren vorne. Auch mit dem Umstand, dass Dortmund nach einer halben Stunde nur noch zehn Mann auf dem Feld hatte, konnten die Frankfurter nichts anfangen. Nein, die Dortmunder schossen auch noch ein drittes Tor. Gegenwehr im Kampf um den Klassenerhalt sieht anders aus.

Der Abstiegskampf (21) – Jetlag für alle?

Carlos Zambrano war länger auf Reisen als geplant. So war dessen Einsatz heute fraglich, – Jetlag. Jetlag muss ansteckend sein, er hatte sich offensichtlich auf die anderen Eintracht-Spieler übertragen. Sebastian Rode hatte Glück, dass der Schiedsrichter sein Handspiel bei riesiger Flügelspannweite nicht pfiff, Sebastian Jung erschien gelegentlich erstaunlich langsam und nach vorne ging gar nichts. Einzig Kevin Trapp glänzte, durfte glänzen, da sich alle Spieler vor ihm schwer gegen engagierte Nürnberger taten. Der 1 FC Nürnberg war vor dem Spiel Vierzehnter in der Tabelle, die Eintracht Vierter. Auf dem Spielfeld war dieser Unterschied beim Kampf um den Klassenerhalt nicht zu erkennen.

Der Abstiegskampf (20) – immer noch auf Tabellenplatz 4

Sechs Partien des zwanzigsten Spieltags der Fußball-Bundesliga sind gelaufen und Eintracht Frankfurt befindet sich immer noch auf dem vierten Tabellenplatz. Auf Platz Eins befinden sich derzeit die Bayern aus München. Die haben in diesem Jahr noch kein Tor zugelassen. Der Abstand von Eintracht Frankfurt zu Bayern München ist derzeit übrigens größer als der zum Relegationsplatz.

Alle Mannschaften aus der direkten Abstiegszone haben heute gepunktet. Dies sollte die Eintracht aus Frankfurt auch tun. Lässt man den Blick vom Tabellenkeller zu den Plätzen schweifen, die die Teilnahme am internationalen Geschäft erlauben, ist das heutige Spiel noch wichtiger: Der Hamburger SV ist eine der Mannschaften, die der Eintracht einen dieser Ränge streitig machen können.

Nachtrag vom 02. Februar 2013, 19:20 Uhr: Die erste Halbzeit im Spiel Hamburger SV gegen Eintracht Frankfurt ist vorbei. Die Eintracht führt mit 2:0. Beide Tore hat Stefan Aigner vorbereitet und beide Tore wurden von Srdjan Lakic erzielt. Supereinkauf?

Nachtrag vom 02. Februar 2013, 20:30 Uhr: Die Eintracht hat den Vorsprung gehalten. Alexander Meier hätte zumindest noch ein Tor erzielen müssen. Zum Schluss war es mal wieder Kevin Trapp, der den Sieg festhielt. Eintracht Frankfurt konnte alle Verfolger auf Distanz halten und ist aktuell den Bayern auch wieder näher als dem Relegationsplatz. Mit sechsunddreißig Punkten fehlen jetzt noch vier bis zum anvisierten Saisonziel.

Nachtrag vom 03. Februar 2013: Der Vorsprung der Eintracht aus Frankfurt auf den nächsten Verfolger beträgt auch am Ende des Spieltages sechs Punkte, – besser hätte es nicht laufen können.

Der Abstiegskampf (18) – nichts Neues aus Frankfurt

Der 18. Spieltag brachte aus Sicht von Eintracht Frankfurt keine neuen Erkenntnisse. Positiv: Alexander Meier ist immer für ein Tor gut. Selbst an einem Tag, an dem auch er keine sonderlich gute Leistung abliefert, er war der Ausgangspunkt des dritten Treffers für Bayer Leverkusen, gelingt ihm das. Negativ: Die Abwehr ist weiterhin ein Sieb. Auch die Verpflichtung von Marco Russ setzte da noch keine Akzente. Allerdings fiel heute auf, dass auch die Absicherung nach hinten durch das defensive Mittelfeld noch verbesserungswürdig ist. Fakt ist, dass nur wenige Mannschaften in der ersten Bundesliga bisher mehr Tore gefangen haben als die Eintracht aus Frankfurt. Das Abwehrverhalten der gesamten Mannschaft entspricht etwa dem des Tabellenletzten, der Spielvereinigung Greuther Fürth, nur drei Mannschaften haben in dieser Saison bisher mehr Tore gefangen.

Benjamin Köhler hat Frankfurt in Richtung Kaiserslautern verlassen. Er ist ein Guter. Er ist aber auch ein Zeichen dafür, wie schnelllebig das Fußballgeschäft ist: In der Saison 2011/2012 mit reichlich Toren und Torvorlagen am Aufstieg beteiligt, in der Saisonvorbereitung fleißigster Torschütze und dann nur noch für wenige Minuten eingesetzt.

Sebastian Jung und Sebastian Rode werden Eintracht Frankfurt wohl Ende der Saison 2013/2014 verlassen. Beide wollen international spielen und werden sich wohl nur längerfristig an Eintracht Frankfurt binden lassen, wenn es der Eintracht gelingt bis dahin einen Tabellenplatz zu sichern, der die Teilnahme am europäischen Wettbewerb gewährleistet. Die Uhr läuft.

Nachtrag vom 20. Januar 2013, 21:15 Uhr: Jetzt gibt es immerhin vier Mannschaften in der Fußball-Bundesliga, die in dieser Saison mehr Tore kassiert haben als Eintracht Frankfurt. Am 19. Spieltag empfängt die Eintracht die TSG 1899 Hoffenheim zu einem echten Spiel um den Klassenerhalt.

Heute beginnt die Bundesliga-Saison 2012/2013 für Eintracht Frankfurt

Spät beginnt die Bundesliga-Saison 2012/2013 für die Eintracht aus Frankfurt. Wenn heute um 18:30 Uhr das Spiel gegen Bayer Leverkusen in der Commerzbank-Arena angepfiffen wird, ist für zwölf Mannschaften der erste Spieltag der Saison schon vorbei. Und egal wie die Eintracht spielt, Werder Bremen ist die Mannschaft, die als erster Tabellenletzter dieser Saison zumindest die vergangene Nacht auf diesem Rang verbracht hat.

Die Frankfurter Eintracht, Gründungsmitglied der Bundesliga und in dem Jahr Deutscher Meister, in dem der Schreiber dieser Zeilen eingeschult worden war, gilt als Traditionsverein, obwohl sie in den vergangenen Jahren eher die Rolle einer Fahrstuhlmannschaft spielte. Ab 1996 gab es ein ständiges auf und ab, bis im Jahr 2004 unter dem Vorstandsvorsitzenden Heribert Bruchhagen mit der Verpflichtung von Friedhelm Funkel etwas Stabilität eintrat. Nach dem Aufstieg im Jahr 2005 verblieb die Eintracht aus Frankfurt erst einmal ein paar Jahre im deutschen Fußballoberhaus.

Das Abschneiden in der Saison 2008/2009 erschien Fans und Verantwortlichen so schlecht, dass die Trennung von Trainer Friedhelm Funkel vereinbart wurde. Die Eintracht hatte zwar mit dem 13. Rang das zweitbeste Ergebnis in der ersten Bundesliga seit dem Jahr 1995 erreicht, aber die Fans wollten keinen Sicherheitsfußball sondern Caio zaubern sehen. Der erneute Abstieg folgte in der kommenden Saison.

Armin Veh musste es richten. Mit für Zweitbundesligaverhältnisse hohem finanziellen Aufwand wurde eine Mannschaft zusammengestellt, die schlussendlich den sofortigen Wiederaufstieg schaffte. Mit zehn neuen Spielern – meist jung und hungrig und ohne Erfahrung in der 1. Bundesliga – und dem ewigen Oka auf der Ersatzbank beginnt heute das Projekt Klassenerhalt.

Was hat das mit Unterliederbach zu tun? Der VFB Unterliederbach feiert in diesem Jahr sein hundertjähriges Bestehen und kämpft um den Klassenerhalt, – mit beiden Mannschaften. Sowohl die erste Mannschaft, die in der Verbandsliga Mitte spielt, als auch die zweite Mannschaft, die in der Kreisliga A Main-Taunus zu Hause ist, sind denkbar schlecht in die Saison gestartet.

Und was hat der VFB Unterliederbach mit Eintracht Frankfurt zu tun? Jürgen Kalb spielte bis 1968 für den VFB Unterliederbach, bevor er zwischen 1968 und 1975 für Eintracht Frankfurt seine Fußballstiefel schnürte. In dieser Zeit spielte er auch in der deutschen Amateurnationalmannschaft und war Teilnehmer an den Olympischen Spielen 1972 in München. Harald Krämer wechselte schon in der Jugend vom VFB Unterliederbach zu Eintracht Frankfurt, wo er zwischen 1983 und 1987 insgesamt 61 Bundesligaspiele absolvierte. Seine Karriere beendete er im Jahr 2000 als Amateur beim VFB Unterliederbach.

Eintracht Frankfurt in der nächsten Saison wieder erstklassig

Mit einem 3:0 Sieg gegen Alemannia Aachen hat die Frankfurter Eintracht am drittletzten Spieltag der Saison 2011/2012 den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga perfekt gemacht. Torschützen waren Mo Idrissou (45. und 48 Minute) und der Aachener Olajengbesi (72. Minute, Eigentor). Für den Frankfurter Torhüter Oka Nikolov ist dies bereits der vierte Aufstieg mit der Frankfurter Eintracht.