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Ronald Borchers gestorben

Am 18. August 2024 starb Ronald Borchers nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 67 Jahren.

Ronald „Ronny“ Borchers spielte seit dem Jahr 1970 bei Eintracht Frankfurt, seit dem Jahr 1975 in der Herrenmannschaft des Vereins. Bis 1984 erzielte er in 168 Ligaspielen 24 Tore für den Verein. Dazu spielte er sechsmal in der Deutschen Fußballnationalmannschaft. Weitere Stationen waren Arminia Bielefeld, Grasshopper Club Zürich und SV Waldhof Mannheim. Danach spielte er bei unterklassigen Vereinen, in der Saison 1991/92 zog es ihn noch einmal zu Eintracht Frankfurt, allerdings zu den Amateuren des Vereins. 1993 endete seine Laufbahn als Fußballspieler.

Als Trainer betreute er zwischen 1996 und 2017 unterklassige Vereine meist im Rhein-Main-Gebiet. Darunter waren mehrere Regionalligamannschaften.

Seinen Spitznamen „Disco-Ronny“ hatte ersich wohl anlässlich eines Freundschaftsspiels in Bad Homburg erworben. Er blieb kleben.

Im wahren Leben führte er ein Werbeagentur.

Sein ex-Verein Eintracht Frankfurt sprach den Angehörigen von Ronald Borchers sein Mitgefühl aus, ich schließe meine Beileidswünsche an.

Dreimal erklang die Tröte

Eigentlich stehen die Begriffe „Tröte“ und „erklingen“ in einem Widerspruch. Dann ist die Überschrift erklärungsbedürftig und das Ergebnis war dann doch ein Anderes.

Zur Erklärung: In meinem Umfeld, das ist die kleine, unbedeutende Straße im Westen Frankfurts, gibt es einen Nachbarn, der immer mit seiner Tröte trötet, wenn Eintracht Frankfurt (Fußballbundesliga, Herren) in einem Pflichtspiel einen Treffer erzielt. Verlässlich ist das allerdings nicht immer. Besagter Nachbar kann ein Spiel verpassen, während des Spiels eingeschlafen sein oder einfach nicht zuhause sein. Und zu vorgerückter Stunde kann es sogar sein, dass ihn der Begriff „Ruhestörung“ schreckt.

Am vergangenen Montag war es mal wieder soweit. Abends um etwa 22 Uhr rötete es in kurzen Abständen dreimal. Kenner der deutschen Fußballszene werden natürlich sofort darauf kommen, dass am Montag, dem 19. August 2024, ein DFB-Pokalspiel standfand, in dem um 22 Uhr herum drei Tore für Eintracht Frankfurt fielen.

Besagtes Spiel hatte bereits um 20:45 Uhr begonnen. Eintracht Frankfurt war bei Eintracht Braunschweig zu Gast. Etwa 21.000 Zuschauerinnen und Zuschauer sahen im Eintracht-Stadion zu. Spieler der Eintracht aus Braunschweig sammelten in der ersten Halbzeit zwei Gelbe Karten ein, ansonsten war das Spiel bis dahin ereignisarm.

Um 22:00 Uhr herum wurde es draußen vor dem Fenster lauter. Die Tröte erklang. Chaibi hatte auf Vorlage von Ekitiké ins Tor getroffen (52. Spielminute). Ekitiké war dann der nächste Frankfurter, der das Tor traf (56., Vorlage Marmoush) und auch der übernächste (61., Vorlage Larsson).

Nach dem dritten Treffer für Eintracht Frankfurt blieb die Tröte still. Es sollten aber noch zwei Tore fallen, Matanovic nickte aus 5 Metern ein (88., Vorlage Marmoush) und Szabo erzielte noch den Ehrentreffer für Eintracht Braunschweig (89.).

Damit hat Eintracht Frankfurt die nächste Runde im DFB-Pokal erreicht und kann sich auf die kommende schwere Aufgabe in der Bundesliga konzentrieren. Vor allem die Defensive, auch Torwart Trapp, sollten dann wacher zu Werke gehen. Für Eintracht Frankfurt startet die Bundesligasaison 2024/25 Samstagabend in Dortmund bei der Borussia.

Eintracht Frankfurt spielt in der kommenden Saison Europa League

Seit heute Abend steht es fest, Eintracht Frankfurt spielt in der nächsten Saison in der Europa League. Borussia Dortmund hat im Champions-League-Finale gegen Real Madrid gut mitgehalten und sich in der ersten Halbzeit sogar ein Chancenplus erspielt, konnte aber zum Schluß die Niederlage gegen die Madrilenen nicht vermeiden (0:2, Borussia Dortmund gegen Real Madrid).

Borussia Dortmund hätte in dem Spiel allerdings gewinnen und damit die Ckampions League gewinnen müssen, um die Frankfurter mit in den Wettbewerb zu ziehen.

Eintracht Frankfurt wehrt Augsburgs Angriff auf Europa ab

Eintracht Frankfurt trauert, in der Nacht zum Dienstag war Bernd Hölzenbein nach langer Krankheit 78-jährig verstorben. Traurig auch das Spiel der Frankfurter in der ersten Halbzeit. Zwar begannen die Hessen schwungvoll, aber der Schwung war bald vorbei. Nach 13 Minuten führte der FC Augsburg, Vargas war der Torschütze.

In der zweiten Halbzeit versuchte die Eintracht es wieder mit Druck. Schnell war die Zahl der Eckbälle auf sechs geschraubt. Und dann fiel auch der Ausgleichstreffer durch Chaibi (55. Spielminute). Ekitiké drehte mit seinem ersten Bundesligator das Spiel erst einmal ganz (61.). Und in der 5. Minute der Nachspielzeit erzielt Marmoush gar noch das 3:1 (90.+5).

Eintracht Frankfurt bleibt mit diesem Ergebnis im Rennen um die Plätze für Europa.

Fußballsplitter

Eintracht Frankfurt II

Ähnlich schwach wie die erste Mannschaft zeigte sich am vergangenen Wochenende auch die zweite Mannschaft von Eintracht Frankfurt in der Regionalliga Südwest. Bei der TSG Hoffenheim II ging die Zweitvertretung der Frankfurter sang- und klanglos mit 0:3 unter. Dabei fielen besonders die Unkonzentriertheiten kurz vor und nach der Pause auf. Treffer in der 45. und der 46. Spielminute waren die Folge. Das dritte Tor für die TSG fiel dann in der 53. Minute.. Ein verschossener Foulelfmeter setzte der Leistung der Frankfurter noch ein Krönchen auf (55.).

VfB Unterliederbach

Die erste Mannschaft des VfB Unterliederbach verlor ihrHeimspiel in der Gruppenliga Wiesbaden gegen den FC Germania 08 Weilbach mit 1:2. Dabei hatten die Unterliederbacher pünktlich zum Pausentee die Führung der Weilbacher ausgeglichen, mussten aber in der 60. Spielminute den Siegtreffer der Gäste hinnehmen.

Der VfB Unterliederbach II hatte zuvor sein Spiel in der Kreisliga B Maintaunus gegen Viktoria 07 Kelsterbach II mit 3:1 gewonnen. Die Zweitvertretung der Unterliederbacher bleibt damit nach 25 Spielen auf Platz 1 der Tabelle vor dem TV Wallau.

Eintracht Frankfurt erreicht nur Unentschieden

Das Bundesliga-Wochenende wurde heute Abend von Eintracht Frankfurt eröffnet.Der SV Werder Bremen ist der Gast. Die Eintracht beginnt mit Schwung, kann die Anfangsüberlegenheit aber nicht in Tore ummünzen. Werder Bremen wird stärker, das Spiel äußerst unterhaltsam. Zählbares gibt es trotzdem nicht, es sei denn, man zählt Gelbe Karten. Torlos geht es in die Pause.

Nach dem Wechsel laden die Bremer die Frankfurter erst einmal zum Tore schießen ein. Die Einladungen werden ausgeschlagen. Das rächt sich nach etwas mehr als eine Stunde. Duksch bringt einen Freistoß in den Frankfurter Strafraum, Stage, zieht ab und Trapp kann nur nach vorne prallen lassen. Veljković triff zum 0:1 (62. Spielminute).

Ab der 74. Minute spielt die Eintracht in Überzahl, Stage hatte zuvor die Rote Karte erhalten.. Tuta gelingt der Ausgleich(77.). Zehn Minuten später verlässt auch Tuta mit Rot den Platz (87.). Es werden neun Minuten nach gespielt, aber es bleibt beim 1:1.

Ein Unentschieden, dass für Eintracht Frankfurt zu wenig sein kann. Der internationale Platz, den die Eintracht anstrebt, gerät immer stärker in Gefahr.

Bayern München steht neben dem VfL Wolfsburg im DFB-Pokalfinale der Frauen

Die Frauen von Eintracht Frankfurt vergaben heute im Elfmeterschießen die Möglichkeit ins Finale des DFB-Pokals einzuziehen. Nach regulärer Spielzeit und anschließender Verlängerung bei den Frauen von Bayern München hatte es 1:1 gestanden.

Im zweiten Halbfinale der Frauen im DFB-Pokal, der VfL Wolfsburg hatte bereits gestern mit 9:0 gegen die SGS Essen gewonnen, mussten die Frauen von Eintracht Frankfurt heute gegen die von Bayern München antreten. Dabei gingen die Münchnerinnen rasch in Führung. Dorsoon bekam eine Flanke an die weit ausgestreckte Hand, Elfmeter. Stanway verwandelte sicher (4. Spielminute).

Die Frankfurterinnen ließen sich von dem Treffer nicht schocken, waren im Anschluss die gefährlichere Mannschaft. Und dann war es soweit: Reuteler traf mit einem schönen Volley nach einer leicht abgefälschten Flanke von Dunst (18.) ins Tor.

Die zweite Halbzeit verlief ausgeglichen, wobei beide Mannschaften Chancen liegen ließen. In der Verlängerung begannen die Müchnerinnen mit einem Knaller, Johannes parierte den Distanzschuss von Lohmann jedoch (91.).

Im Elmeterschießen ging ausgerechnet Freigang mit schlechtem Beispiel voran, die Kapitänin verschoß ihren Elfmeter wie auch Reuteler und Prasnikar nach ihr. Einzig Dunst konnte auf Frankfurter Seite ihren Elfmeter verwerten.

Eintracht Frankfurt bleibt torlos, Union Berlin aber auch

Der Samstagnachmittag vor Ostern war nicht der Spieltag der Heimmannschaften. Einzig Bayer Leverkusen siegte im eigenen Stadion mit 2:1. Dabei lag die Werksmannschaft in der 87. Spielminute gegen die TSG Hoffenheim noch mit 0:1 zurück.

Auch Eintracht Frankfurt ging im eigenen Stadion leer aus. Aber auch die Gäste von Union Berlin blieben torlos. Dabei gelangen den Frankfurtern ein paar Torschüsse mehr als den Spielern von Union Berlin. Letztere hatten aber einen Rönnow im Tor, der trotz zum Ende hin schwächelnde Defensive die Null hielt.

Eintracht Frauen gewinnen mit 2:0

19:30 Uhr, das Spiel läuft. Auch die Lieblingsspielerin ist dabei. Wer einen Lieblingsbaum hat, muss auch eine Lieblingsspielerin haben. Irritierend ist einzig, dass der Lieblingsbaum etwas arg Abseits vom Stadion „Am Brentanobad“ steht.

Das letzte Spiel des 17. Spieltags der Fußball-Bundesliga der Frauen läuft. Eigentlich muss es ja Google Pixel Frauen-Bundesliga heißen. Das klingt aber etwas sperrig. Eine Viertelstunde ist vorüber, da muss die Torfrau der Bremerinnen erstmals beherzt zugreifen. Dann spielt Reuteler einen starken Steilpass auf Freigang, die aber aus spitzem Winkel scheitert (31. Spielminute). Die Frankfurterinnen sind besser, die Werderanerinnen konzentrieren sich auf das Verteidigen. Torlos geht es in die Halbzeitpause.

In der zweiten Halbzeit sind fünf Minuten gespielt, da nutzt Anyomi einen Fehler von Brandenburge. Diese verliert den Ball kurz vor dem eigenen Strafraum, Anyomi schnappt sich diesen und hämmert ihn aus 14 Metern unter die Latte (50.). Dann führt auch eine der von Dunst herein gebrachten Ecken zu Erfolg. Freigang rauscht heran und erzielt das 2:0 mit dem Kopf (60.).

Dann fast der Anschlusstreffer für Werder Bremen. Nach einem Fehlpass in der Frankfurter Abwehr hat auf einmal Wichmann den Ball, spielt sich gut in Schussposition, schiebt den Ball aber aus fünf Metern am Tor vorbei (76.). Es bleibt bei der Führung der Frankfurterinnen. Die Eintracht gewinnt verdient und bleibt am Dritten, Hoffenheim dran.