Am Mittwoch, 18. März, findet erstmals der bundesweite Tag der Demokratiegeschichte unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier statt. Bundesweit werden über 250 Veranstaltungen angeboten. Auch Frankfurt ist dabei.
Gaststätten waren im Vormärz und 1848 wichtige politische Debattenorte. Sie sind bis heute Orte des politischen Austauschs der Zivilgesellschaft. Aus diesem Anlass laden das Historische Museum und die Stabsstelle Entwicklung Paulskirche / Haus der Demokratie ein, diese Kultur wieder aufleben zu lassen. Bei Limo, Wasser und Apfelwein – in Bar, Café und Theater wird über die historische Bedeutung der Gaststätten und über die Formen der Debatte selbst gesprochen. Gefragt wird: Wo findet Demokratie ganz konkret statt – im Internet, in der Nachbarschaft, im Verein oder in der Kneipe? Was braucht es für eine gute Debatte und einen konstruktiven Streit?
Darüber hinaus gibt es öffentliche Führungen an den Demokratieorten Paulskirche und Stoltze Museum.
Die Diskussionsrunden finden am Mittwoch, 18. März, von 18 bis 20 Uhr in der Bar Shuka sowie von 20 bis 22 Uhr im Café KoZ statt. Am Donnerstag, 19. März, gibt es zwei weitere Veranstaltungen von 18 bis 20 Uhr in der Volksbühne und von 20 bis 22 Uhr im Club Voltaire. Die öffentlichen Führungen gibt es am Freitag, 20. März, in der Paulskirche und im Stoltze-Museum jeweils um 17 Uhr.
Mehr Informationen sind unter deinhausderdemokratie.de zu finden. Wegen der begrenzten Anzahl der Plätze wird um eine Anmeldung per E-Mail an hausderdemokratie@stadt-frankfurt.de oder unter deinhausderdemokratie.de gebeten. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenfrei.
Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation der Stabsstelle Entwicklung Paulskirche / Haus der Demokratie und dem Historischen Museum Frankfurt. Sie wird gefördert vom Kulturamt Frankfurt und der Stiftung Orte der Deutschen Demokratiegeschichte. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)