Kategoriearchiv: Eintracht Frankfurt Frauen

Zweimal Blomqvist – Eintracht wieder auf Rang Drei

Im heutigen Nachholspiel in der Google Pixel Frauen-Fußballbundesliga empfing Eintracht Frankfurt die TSG Hoffenheim. Im dritten Versuch konnte das Spiel endlich durchgeführt werden, zum eigentlichen Termin und zum ersten Nachholtermin war der Platz nicht bespielbar. Die TSG startete mit einem Patzer, der zur frühen Führung der Frankfurterinnen durch Blomqvist führte (1. Spielminute). Danach gestaltete die Eintracht das Spiel überlegen, musste sich aber eine schlechte Chancenverwertung vorwerfen lassen.

In der zweiten Halbzeit war es ein weiter Pass von Lürßen, der den Adlerträgerinnen den Weg zum zweiten Tor öffnete. Und wieder war es Blomqvist, die das Tor traf (64.). In der Schlussphase schöpfte Trainer Arnautis sein Wechselkontingent voll aus. In einem wenig spektakulären Spiel siegte Eintracht Frankfurt im Stadion am Brentanobad mit 2:0.

Stark begonnen, aber noch stärker abgefallen

In der Google Pixel Frauen-Bundesliga war Eintracht Frankfurt bei Werder Bremen zu Gast. Das Spiel war von Beginn an temporeich und die Gastgerinnen hatten früh die erste Torchance (3. Spielminute). Aber die Frankfurterinnen gingen in Führung, Anyomi verwandelte einen an ihr verschuldeten Freistoß (23.). Minuten später legte Blomqvist nach (26.). Kurz vor der Pause kam aber die Zeit der Bremerin Mühlhaus. Einen Schuss von ihr fälschte Doorsoun ab, der Ball senkte sich unhaltbar für Altenburg ins Tor (44.). Der danach direkt verwandelte Freistoß gehörte in die Kategorie Traumtor (45.+2).

In der zweiten Halbzeit benötigte die Bremerinnen nicht lange, um in Führung zu gehen. Altenburg verschätzte sich bei einer Ecke, und Alber schob ein. Anschließend wurden die Frankfurterinnen wieder stärker, aber letzter Pass und Abschlüsse blieben zu ungenau. Dann kam Petermann bis zum Strafraum der Frankfurterinnen durch und legte im richtigen Moment quer. Delić netzte ein (90.). Werder Bremen siegte mit 4:2 und ist in der Tabelle den Frankfurterinnen direkt auf den Fersen.

Viertelfinale Endstation für Eintracht Frankfurt

Das Viertelfinalspiel im DFB-Pokal der Frauen gegen den VfL Wolfsburg war das letzte Auftreten von Eintracht Frankfurt in der aktuellen Pokalrunde. Den Wolfsburgerinnen genügte ein Treffer aus der 35. Spielminute durch Huth zum Weiterkommen.

Das Spiel der chancenlosen Frankfurterinnen war zu statisch und durch Fehler in der Vorwärtsbewegung geprägt. In der Offensive mangelte es an der Ballbehandlung, der Passqualität und an Ideen.

Eintracht-Frauen jetzt auf Platz Drei

Heute Abend fand das letzte Spiel des 19. Spieltags der Frauen-Fußballbundesliga statt. Eintracht Frankfurt empfing den SC Freiburg im Stadion am Brentanobad. Es war von Anfang an ein intensives Spiel, in dem Frankfurts Torhüterin Altenburg reichlich zu tun bekam. Aber auch die Eintracht spielte. Reuteler hatte viel Platz auf der rechten Seite, passte nach innen und Freigang traf im zweiten Versuch (36. Spielminute).

Auch in der zweiten Halbzeit blieben die Breisgauer innen gefährlich. Das Tor trafen die Hausherrinnen. So verwerteten Senß eine Vorlage von Memeti (53.) und die vorher eingewechselte Blomqvist eine von Riesen zum verdienten 3:0 Endstand (84.) .

Die Frauen-Bundesliga bekommt jetzt eine kleine Pause. Es stehen WM-Qualifikationsspiele an.

Eintracht Frankfurt steht im Halbfinale

Heute Abend spielten die Frauen von Eintracht Frankfurt bei der dänischen Mannschaft vom FC Nordsjaelland. Der Wettbewerb ist der UEFA Women’s Europa Cup, das Rückspiel im Viertelfinale stand an. Das Hinspiel – ich berichtete nicht – war mit 4:0 für die Frankfurterinnen ausgegangen.

Trainer Arnautis hatte fleißig durchgemischt, aber die Däninnen spielten auch besser und mutiger als noch vor einer Woche. Trotzdem gingen die Frankfurterinnen früh in Führung, Chiba war die Torschützin auf Vorlage von Veit (5. Spielminute). Teulings eroberte dann den Ball und passte auf Reuteler, die das 0:2 erzielte (22.). Danach war der FC Nordsjaelland an der Reihe, Princess traf (30.).

In der zweiten Halbzeit traf dann die frisch eingewechselte Raso (52.). Senß hatte die Vorlage gegeben. Die Vorentscheidung? Erst einmal trafen wieder die Däninnen, Walter erzielte den Treffer (66.). Arnautis schöpfte das Wechselkontingent aus, Anyomi, Blomqvist, Doorsoun und Freigang blieben auf der Bank.

Eintracht-Seuche auch bei den Frauen?

Im heutigen Spiel bei RB Leipzig in der Google Pixel Frauen-Bundesliga sah es für Eintracht Frankfurt zunächst recht gut aus. Geburtstagskind Freigang brachte die Frankfurterinnen auf Vorlage von Anyomi in Führung (24. Spielminute). Anschließend war die Frankfurter Torhüterin gefordert. Altenburg hielt einen von Rückkehrerin Doorsoun verursachten Foulelfmeter (35.).

Auch nach der Halbzeitpause sah es noch gut aus. Memeti erzielte auf Vorlage von Chiba das 2:0 (48.). Aber nur fünf Minuten später verkürzten die Leipzigerinnen. Baum hatte auf Vorlage von Krug getroffen (53.). Und Krug hatten die Frankfurterinnen zu früh vergessen, denn die schoss den späten Ausgleich (90.+4). Zwei verschenkte Punkte!

Wiederholt sich bei Eintracht Frankfurt zu viel?

Die Bundesligamannschaft der Männer von Eintracht Frankfurt hat in dieser Saison schon viele Tore gefangen. Zuletzt waren es drei Tore in jedem Spiel. Dabei machte es nichts, ob die Eintracht international oder in der heimischen Bundesliga spielte. Es war immer das gleiche Bild.

Auch ein Trainerwechsel brachte nichts. Dabei muss man allerdings anmerken, dass dieser Wechsel auf der Trainerbank noch nicht vollzogen ist. Augenscheinlich hat die Trennung von Dino Toppmöller die Fußball AG völlig unvorbereitet getroffen.

Auch die Frauen von Eintracht Frankfurt haben in der bisherigen Saison viel mehr Tore gefangen als im Jahr zuvor. So fieberten einige dem für heute geplanten Spiel gegen die TSG Hoffenheim entgegen – nicht nur Sara Doorsoun und ihre fünfzehn Freundinnen.

Aber das Spiel muss verlegt werden. Der Platz im Stadion am Brentanobad ist unbespielbar. Der Blick aus dem Fenster lässt einen ungläubig den Kopf schütteln. Aber Frankfurt ist groß, und das Wetter kann sehr unterschiedlich sein.

In der vergangenen Saison ist die zweite Mannschaft der Eintracht Frankfurt Männer aus der Regionalliga in die Hessenliga abgestiegen. In der aktuellen Saison droht auch der zweiten Mannschaft der Eintracht Frauen der Abstieg. derzeit befinden sie sich in der zweiten Liga auf dem vorletzten Tabellenplatz sieben Punkte von der nächsten Mannschaft auf einem Nichtabstiegsplatz entfernt. Mutiert Eintracht Frankfurt zu einem Verein der Absteiger?

Sara Doorsoun jetzt zuhause?

Sara Doorsoun, weiblicher Wandervogel, hat sich zum 1. Januar 2026 Eintracht Frankfurt angeschlossen. Der Vertrag der 34-jährigen Fußballerin läuft bis 2028. Sie soll in der Defensive der Bundesligamannschaft eingesetzt. werden.

Sie kommt vom Angel City FC aus Los Angeles, dem US-Club, dem sie sich erst im vergangenen Sommer angeschlossen hatte. Davor gehörte sie in Frankfurt zu den Spielerinnen, deren Abgang nach der Saison 2024/25 dem Verein besonders weh getan hatte. Der Wechsel in die USA wurde damals als Herzenswunsch bezeichnet.

In der Vergangenheit spielte Doorsoun bei sechs Vereinen der höchsten Spielklasse im deutschen Frauenfußball, bevor sie sich 2022 erstmals Eintracht Frankfurt anschloss und dort in 69 Ligaspielen auflief. Zudem stehen für sie 59 Einsätze in der Nationalmannschaft zu Buche.

Eintracht Frankfurt verliert gegen effiziente Nürnbergerinnen

Der heutige Abend hat mal wieder gezeigt, dass Fußball ein einfaches Spiel ist und dass Statistiken in einem einfachen Spiel wenig aussagekräftig sind. Das Ziel des Spiels ist, Tore zuschießen. Das beherzigten die Frauen vom 1. FC Nürnberg, die von Eintracht Frankfurt beherzigten das nicht.

Schon in der ersten Halbzeit hatten die Nürnberinnen begriffen, worum es beim Fußballspielen geht, Lein (15. Spielminute) und Fördös (32.) hatten den Aufsteiger in Front gebracht, Chiba gelang nur noch der Anschlusstreffer (44.).

Beim Pausentee wurde den Spielerinnen aus Frankfurt auch nicht beigebracht, um was es beim Fußball geht. Eine ausferuhte Lein traf wieder (47.). Anyomi, heute eine Spätzünderin, benötigte Anschauungsunterricht von Baumgärtel (63.), bis auch sie begriffen hatte (68.). Lein war im Flow, wie man heute so schön sagt, und schnürte den Dreierpack (69.). Eine Frankfurterin hatte begriffen, Chaibi traf zum 5:3 Endstand /74.).

80 Pozent Ballbesitz hatten den Frankfurterinnen nicht geholfen und auch nicht, dass sie 25 Schüsse aufs Tor abgegeben hatten. Die Nürnbergerinnen hatten nur sechs Mal aufs Tor, aber gleichzeitig ins Tor geschossen. So macht man das!

Frauenfußball: Bayern München Herbstmeister

Die Frauen von Eintracht Frankfurt empfingen heute Abend die von Bayern München im Stadion Am Brentanobad. Das Spiel wurde im ZDF live übertragen. Diesen Umstand und die vollen Ränge im Stadion nutzten die Münchnerinnen um Reklame für den Frauenfußball zu machen. Den Frankfurterinnen war an diesem frühen Abend die Rolle der netten Gastgeberinnen zugeteilt.

Von Beginn an geriet die Defensive der Eintracht in Schwierigkeiten. Ein Steckpass von Dallmann erreichte Bühl, die Torhüterin Altenburg tunnelte (12. Spielminute). Die Führung zeigte Wirkung bei den Frankfurterinnen. Es dauerte einige Minuten, bis dann das Spiel ausgeglichen aussah, selbst in Sachen Aluminiumtreffer. Es sah so aus, als ob die erste Halbzeit mit der knappen Führung der Münchnerinnen enden würde. Dann aber fand Harder Damnjanovic (45.) und Bühl Harder (45.+2) und es ging mit einem 0:3 in die Kabinen.

Die zweite Halbzeit begann mit einer weiteren Dusche für die Frankfurterinnen. Wieder Damnjanovic traf auf Vorarbeit von Geburtstagskind Klara Bühl (48.). Dann profitierten die Frankfurterinnen auch noch von einer falschen Abseitsentscheidung. Die Handvoll wurde trotzdem erreicht, Freigang verlor den Ball, Harder leitete weiter und Alara erzielte das 5:0 aus Sicht der Münchnerinnen (67.).

Mit dem Sieg, ein Unentschieden hätte es auch getan, sicherte sich Bayern München die inoffizielle Herbstmeisterschaft. Eintracht Franfurt kann mit einem Sieg beim 1. FC Nürnberg am kommenden Mittwoch noch einen Platz in der Tabelle gut machen.