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Eintracht Frankfurt verliert in Barcelona

Heute war Eintracht Frankfurt zu Gast im Camp Nou beim FC Barcelona in der Champions League. Nach den letzten Ergebnissen der Eintracht war da eigentlich nur mit einer Niederlage der Frankfurter zu rechnen, mit einer deftigen sogar.

Die gute Nachricht des Abends: Die Niederlage war nicht deftig. Die schlechte: Eintracht Frankfurt hatte nicht einmal 25 Prozent Ballbesitz, spielte also kaum mit. Trotzdem ging die Eintracht in Führung. Brown stetzte Knauff in Szene, der nutzte seine Schnelligkeit und schoss die Eintracht in Führung (21. Spielminute). Dabei blieb es in der ersten Halbzeit auch.

In der zweiten Halbzeit dauerte es fünf Minuten, bis Koundé der Ausgleich per Kopf gelang (50.). Und weitere drei Minuten später war das Spiel gedreht. Wieder war es Koundé und wieder war es ein Kopfball, der den Weg ins Tor fand. Das Spiel war entschieden, dem FC Barcelona genügte das 2:1, um Eintracht Frankfurt als Verlierer nach Hause zu schicken.

Heute zeigte es sich, dass die Champions League für Eintracht Frankfurt eine Nummer zu groß ist. Es zeigte sich auch, dass der Kader qualitativ zu dünn besetzt ist. Obwohl, man hatte in der Vergangenheit viel Geld in die Hand genommen, aber mit Ausnahmen in die falschen Spieler investiert. Außerdem fragt man sich, was im Nachwuchsleistungszentrum der Eintracht passiert. Ein Karl, mit 17 Jahren bei Bayern München regelmäßig in der Bundesliga und in der Champions League eingestzt, hielt sich dort auch einmal für ein paar Jahre auf.

Topspiel: Eintracht Frankfurt gar nicht top

Gar nicht top war die Leistung von Eintracht Frankfurt im heutigen Topspiel der Fußballbudesliga bei RB Leipzig. Vielmehr benahmen sich die Frankfurter bei den Sachsen wie wohlerzogene Gäste. Immerhin wurde der Eintracht bescheinigt, in der ersten Halbzeit auf Augenhöhe agiert zu haben. Fast. Wären da nicht zwei individuelle Fehler gewesen. Zetterer und Collins waren sie unterlaufen. So stand es zum Seitenwechsel durch Tore von Harder (5. Spielminute) und Baumgartner (31.) bereits 2;0 für die Sachsen.

In der zweiten Halbzeit war dann die Zeit für Diomande gekommen, er traf dreimal (47., 55. und 65.). Unterbrochen wurde der Dreier durch ein Elfmetertor durch Raum (62.). In Minute 87 machte Leipzigs Trainer Werner etwas, was die Eintracht einen Spieltag zuvor nur angetäuscht hatte. Er brachte mit Konaté einen Spieler aus dem eigenen Nachwuchsleistungszentrum. Der köpfte in seinen ersten Bundesligaspielminuten immerhin einmal Richtung Frankfurter Tor.

Das heutige Spiel von Eintracht Frankfurt macht keinen Mut für den bevorstehenden Auftritt der Frankfurter in der Chamions League gegen Barcelona. Es sieht schwer nach der nächste Schlappe der Frankfurter in der Königsklasse aus. Man sollte aber nicht vergessen, dass die Mannschaft, die die Frankfurter in die Champions League brachte eine andere war als die, die heute dort spielt.

Mutlose Eintracht holt zuhause glücklichen Punkt gegen VfL Wolfsburg

Mutlos war Eintracht Frankfurt im heutigen Sonntagsspiel der Fußballbundesliga von Anbeginn an. Das fing mit dem Kader an, ging über die mittelstütmerlose Aufstellung und setzte sich auf dem Spielfeld fort. Und das in einem Spiel gegen einen VfL Wolfsburg, der auch nicht mehr so richtig weiß, wo das Tor steht.

Es dauerte bis zur 67. Spielminute, bis endlich ein Tor fiel. Die beiden Außenverteidiger (!) hatten es zu verantworten. Kumbedi hob den Ball nach links und Zehnter traf mit einem Volleyschuss. Kristensen machte in dieser Situation nicht den wachesten Eindruck.

In der Nachspielzeit schaltete sich der VAR nach einer Strafraumszene ein. Nach gefühlt ewig langen Minuten wurde auf Elfmeter für die Eintracht entschieden. Der in der 62. Spielminute eingewechselte Batshuayi verwandelte den Strafstoß mit Hilfe der Unterkante der Latte (90.+6).

Im Vorfeld waren auch Starodid, 16-facher Torschütze bei der U21, und Staff, Nachwuchshoffnung aus der U19, genannt worden, aber bei der Eintracht wird ein solcher Einsatz nicht ernsthaft in Betracht gezogen, zu jung und zu unerfahren. Anderswo kann ein 17-jähriger bereits auf zehn Einsätze in der laufenden Saison zurück blicken. Dass der in seinem langen Fußballerleben auch schon bei Eintracht Frankfurt spielte, kann nachdenklich machen.

Eintracht Frankfurt verliert in der Champions League

In Frankfurt gab es zwar eine Choreo und viel Pyrotechnik, aber von knstruktiven Fußball war von der Eintracht im Deutsche-Bank-Park heute Abend wenig zu sehen. Die erste Halbzeit überstanden die Hessen mit Glück, Atalanta Bergamo traf gegen Ende der ersten Halbzeit zweimal nur den Torpfosten.

Der Gast setzte in der zweiten Halbzeit sein überlegenes Spiel aus der Schlussphase der ersten Halbzeit fort. Die letzten 30 Minuten waren gerade angebrochen als der Niedergang der Frankfurter begann. Lookman (60. Spielminute), Ederson (62.) und de Ketelaer (65.) stellten den aus Frankfurter Sicht ernürchternden Endtand her.

Für Eintracht Frankfurt ist das die dritte deftige Niederlage in der aktuellen Champions-League-Saison, zwei davon hatte die Mannschaft im eigenen Stadion eingesteckt. Ein Weitekommen ist in weite Ferne gerückt.

Eintracht Frankfurt: Gerade noch so!

Das letzte Spiel des 10. Spieltags wurde zwischen Eintracht Frankfurt und dem 1. FSV Mainz 05 ausgetragen. In dem Rhein-Main-Derby wollten die Gäste den Weg aus dem Tabellenkeller finden, die Heimmannschaft aufsteigende Form zeigen. In der ersten Halbzeit gelang beiden Mannschaften nichts.

Nach zwei Wechseln zeigten zumindest die Frankfurter in der zweiten Halbzeit, dass sie mehr als das bisher gezeigte wollten. Dennoch bedurfte es einer Einzelleistung, bis der Eintracht endlich das erlösende Tor gelang. Dem von Collins eingesetzten Doan erzielte nach sehenswertem Dribbling der Siegtreffer (81. Spielminute).

Jetzt pausiert die Bundesliga erst einmal, die Länderspielpause steht bevor.

SSC Neapel gegen Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt musste am frühen Dienstagabend in der Champions League beim SSC Neapel antreten. Fans durften die Frankfurter nach Vorkommnissen beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften in Neapel nicht mitbringen. Sportlich konnte man bestenfalls mit einer ausgeglichenen Partie rechnen, wenn man sich die zeitliche Abfolge der zwei Niederlagen und zwei Siege gegen die Mannschaft vom Fuße des Vesuvs anschaute.

Ausgeglichen war das Spiel nicht. Die Eintracht hatten zu selten Ballbesitz und noch seltener konnten sie den Ball für längere Passagen in den eigenen Reihen halten. Den heimischen Berichterstattern im Audio-Stream wurde langweilig. Sie informierten lieber über Nadelbäume und Badeessenzen.

In der zweiten Halbzeit wurde Eintracht Frankfurt etwas offensiver, hatte längere Ballbesitzphasen und generierte die eine oder andere Halbchance. Weiterhin war die Defensive stark gefordert. Und wenn die defensiven Feldspieler, das war bei der Eintrach an diesem Abend die gesammte Mannschaft, überspielt wurden, war da ja noch Zetterer im Tor.

Zum Ende stand immer noch das 0:0, ein mit einer kämpferischen Leistung erzieltes Ergebnis. Robin Koch wurde zum „Man of the Match“.

Eintracht Frankfurt: Einen Punkt gewonnen?

Ich weiß nicht, ob sich noch jemand an den letzten Bundesligasamstag erinnern kann. Es war der 9. Spieltag und Eintracht Frankfurt war zu Gast beim 1. FC Heidenheim. Heidenheim hatte in den acht Spielen zuvor gerade mal vier Punkte geholt, den fünften sollte ihnen die Eintracht spendieren.

Gut, die Eintracht hatte aus dem DFB-Pokalspiel in der vergangenen Woche 120 Spielminuten in den Knochen, aberso erging es Borussia Dortmund auch. Und die Dortmunder mussten sogar einen Tag früher wieder ran. Eine Frage der Konzentration, eine Frage des Trainings?

In der ersten Halbzeit spielten die Frankfurter fahrig und einfallslos. Trotzdem zappelte der Ball einmal im Tor der Heidenheimer. Dingert pfiff ein Offensivfoul der Frankfurter, nach dem Urteil vieler neutraler Beobachter eine Fehlentscheidung. des Schiedsrichters (23. Spielminute). Ein zu einfacher Konter führte dann zur Führung der Hausherren (32.).

In der zweiten Halbzeit wurde die Eintracht aktiver. Wahi war immer noch auf dem Platz. Dann klappte endlich etwas, Kistensen traf mit einem Kopfball ins Heidenheimer Tor, die butterweiche Flanke war von Brown gekommen (55.). Dann passierte nicht mehr viel, sodass beide Mannschaften mit dem Unentschieden zufrieden sei mussten.

Eintracht Frankfurt: Sieg durch Burkhardts Doppelpack

Am 8. Spieltag der Fußballbundesliga hatte Eintracht Frankfurt den FC St. Pauli zu Gast. Von Beginn an war Eintracht Frankfurt um Dominanz bemüht, vermochte, bis auf in einer Szene, daraus kein Kapital zu erzielen. Das Spiel war in der ersten Halbzeit ähnlich unansehlich wie das Wetter. Einmal griff St. Paulis Torwart an einem harmlosen Pass von Knauff vorbei und Burkhardts Kopfball zappelte im Netz (36. Spielminute).

In der zweiten Halbzeit kamen die Frankfurter mit einer ganz anderen Einstellung auf den Platz, es wurde ein spannendes und ansehnliches Fußballspiel. Das Manko: Auf den letzten Metern nach vorne fehlte jegliche Präzission. Die Folge: Auch beim zweiten Treffer von Burkhardt musste die Abwehr der Hamburger mithelfen. Dieses Mal half ein Stellungsfehler von Wahl, dass ein Ball von Chaibi vom starken Stürmer der Frankfurter zum 2:0 verwertet werden konnte (56.).

Die Eintracht Abwehr spielt zu Null, obwohl sie nicht immer sattelfest wirkt. In Angriff und Mittelfeld fehlt es an Präzission. besonders peinlich wirkt das, wenn wie in der ersten Halbzeit, kein Wille zur Leistung erkennbar ist.

Etikité leitet Eintracht-Schlappe ein

Der dritte Spieltag der Fußball Champion League hatte für Eintracht Frankfurt eigentlich ganz gut angefangen. Man war in Führung gegangen (26. Spielminute, Kristensen auf Vorlage Götze) und hatte über 30 Minuten lang den eigenen Kasten sauber gehalten. Dann bekam Etikité ein langes Zuspiel von Robertson, ließ die Frankfurter Abwehr stehen und tunnelte Zetterer (34.). Es folgten zwei Kopfbälle nach Ecken der Liverpooler nicht nur aufs, sondern gleich ins Frankfurter Tor (39. und 44.). Der Spielstand zur Pause: Eintracht Frankfurt 1, FC Liverpool 3.

In der zweiten Halbzeit spielten sich die Liverpooler einem ungefährdeten Sieg entgegen. Zu groß war ihre Dominanz. Es waren vor allem Dinge in der Ballbehandlung, die den Unterschied ausmachten, den Frankfurtern gelang zu selten ein sauberer Pass. Wie das geht, zeigte Wirtz nach etwas mehr als einer Stunde gleich zweimal. Gakpo und Szoboszlai verwerteten seine Vorarbeit (66. und 70.). Mit 1:5 ging Eintracht Frankfurt unter, zum Schluss ganz ohne Gegenwehr.

Für Eintracht Frankfurt wird die Champions League zu einem Lehrstück, hoffentlich lernen sie auch dabei. Zetterer im Tor war heute der beste Spieler der Eintracht, wenn auch kein guter. Ansonsten treffen eher Merkmale wie unsortiert, schlampig und im Kopf viel zu langsam zu!

Eintracht Frankfurt: Männer spielen unentschieden

Eintracht Frankfurt begann den 7. Spieltag mit einem schlampigen Querpass. Koch spielte ihn, Manzambi fängt ab, Scherhant trifft ins Tor und der SC Freiburg führt 1:0 (2. Spielminute). Doch den Frankfurtern gelang bald der Ausgleich, Burkhardt verwehrtete einen Abpraller aus der Abwehr des Sportclubs (18.). Danach entwickelte sich ein schnelles Spiel ohne nennenswerte Abschlüsse. Dann traf aber Bukhardt erneut, über Uzun und Chaibi war der Ball zu ihm gekommen (38.).

Die zweite Halbzeit war von vielen Wechseln geprägt, auch Götze durfte mal wieder ran. Spielentscheidend war aber ein anderer Wechsel. Kurz vor dem Ende, bei Eintracht Frankfurt glaubten schon viele an einen Sieg, muss Grifo die bei einem Freistoß gestellte Zweimannmauer der Frankfurter wie ein Geschenk vorgekommen sein. Er traf aus etwa 25 Metern zum Ausgleich (87.). Die letzten Chancen im Spiel hatten dann die Freiburger.

Eintracht Frankfurt führte lange und sah ebenso lange wie der Sieger des Spiels aus. Ein Treffer vom eingewechselten und bekanntermaßen guten Freistoßschützen Grifo rettete dem SC noch einen Punkt.