Polizei warnt aus aktuellem Anlass vor Trickbetrügern

In den vergangenen Tagen kam es auf Grund diverser unterschiedlicher Betrugsmaschen zu Einsätzen der Frankfurter Polizei. Vornehmlich handelte es sich dabei um die Maschen des falschen Polizeibeamten, des Schockanrufs und des falschen Gewinnversprechens. Diverse Frankfurter Bürgerinnen und Bürger haben dadurch zum Teil hohe Geldsummen verloren. In Praunheim versuchten Unbekannte vor einigen Tagen, eine 73-Jährige zu der Überweisung von 50.000 Euro zu überreden. In Nied versuchten sie, 120.000 Euro zu erbeuten. Beide Taten konnten verhindert werden.

Das Vorgehen der Täter ist bereits in diversen Pressemitteilungen beschrieben worden, leider haben die Täter jedoch immer wieder Erfolg damit. Im Folgenden werden die drei Tatbegehungsweisen nochmals kurz skizziert:

Falsche Polizeibeamte: Unbekannte Täter geben sich als Amtsträger aus und gewinnen durch geschickte Gesprächsführung das Vertrauen und wollen dadurch Geld- oder Sachwerte erbeuten.

Schockanruf: Es wird eine Notsituation an die Geschädigten herangetragen, um einfacher an Informationen/ Geld oder Sachwerte zu gelangen.

Falsches Gewinnversprechen: Es wird ein Gewinnversprechen mit vermeintlich dringendem Handlungsbedarf an die Geschädigten herangetragen. Sobald Geld überwiesen wurde, hören die Opfer nichts mehr von den Tätern.

Aus gegebenem Anlass und weil davon auszugehen ist, dass es in den nächsten Tagen zu weiteren Versuchen kommen wird, rät die Frankfurter Polizei:

  • Nehmen Sie keine Anrufe unbekannter / unterdrückter Rufnummern an.
  • Sprechen Sie am Telefon niemals über Ihre finanziellen Verhältnisse.
  • Legen Sie sofort auf, wenn Sie nicht sicher sind, wer Sie anruft oder wenn der Anrufer Sie unter Druck setzt.
  • Vergewissern Sie sich bei einem Schockanruf, ob es sich tatsächlich um Ihre Angehörigen handelt und rufen Sie sie unter der Ihnen bekannten Nummer an.
  • Beenden Sie im Zweifel sofort das Telefonat und rufen die 110 an.
  • Seien Sie stets wachsam bei hohen Gewinnversprechen.
  • Die Polizei fragt nicht nach ihren Wertsachen und stellt auch nicht Schmuck oder Bargeld „zu ihrem Schutz vor Einbrechern“ sicher.

Wenn Sie einen Trickbetrug bemerken, unabhängig davon, ob es den Tätern gelungen ist, Wertgegenstände zu entwenden oder nicht, kontaktieren Sie die Polizei und erstatten Sie eine Anzeige. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

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