Mehrweg-Pfandbecher im Café Mio

Mehrwegbecher und -deckel von RECUP im Café Mio
Mehrweg-Pfandbecher anstelle von Wegwerf-Pappbecher – ein Weg zur Müllvermeidung.

Was haben das Café Mio in Unterliederbach, die Filialen von Wacker Kaffee und das Strandcafé im Frankfurter Nordend gemeinsam? Sie bieten alle Kaffee an. Den Kaffee kann man gemütlich vor Ort schlürfen oder man nimmt ihn mit. In den genannten Cafés – und auch anderen – kann man dazu jetzt Mehrwegbecher nutzen.

Das Mehrweg-System von RECUP ist ein Hybrid, die Becher selbst sind Pfandbecher, der Deckel ist ein Kaufteil. Den Becher kann man bei jedem RECUP-Partner zurückgeben. Man kann ihn allerdings auch selbst spülen. Der Deckel zum Becher ist, so man ihn nicht verliert, eine einmalige Anschaffung. Kostenpunkt: Eine halbe große Tasse Café Crema im Café Mio.

Müllvermeidung kostet also erstmal. Der Endkunde zahlt für den Deckel, der RECUP-Partner eine Systemgebühr. Der Endkunde erkauft sich ein gutes Gewissen, der Partner jemanden, der Werbung für ihn macht. RECUP bietet nämlich Apps für das Smartphone an, mit denen man sich den nächsten RECUP-Partner anzeigen lassen kann.

Wo sind aber die RECUP-Partner? Man findet sie häufig in Ballungsgebieten oder an einer einsamen Tankstelle im Hunsrück. In Frankfurt sind es meist Gastronomiegroßbetriebe, die die Kantinen von Firmen oder Bildungseinrichtungen betreiben, und Filialen von Bio-Ladenketten. Und natürlich auch Cafés. In Unterliederbach ist die RECUP-Partnerschaft für das Café Mio noch ein Alleinstellungsmerkmal. In Höchst sind das Krankenhaus, die IGS und Provadis Partner. Wirklich häufen tun sich die Partner allerdings erst in Frankfurts City, 3.000 ist deutschlandweit eben keine große Anzahl!

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