Kultursommer, die Frankfurt City Blues Band und eine merkwürdige Perspektive

Regen, leere Bänke und die Frankfurt City Blues Band (Tilmann Höhn, August Scheufler, Klaus Bussalb, Wolfgang Stamm und Achim Farr) …

Es beginnt zu regnen, der Marktplatz in Kelkheim ist leer, eine einsame Band spielt, der letzte Open-Air-Abend des Kelkheimer Kultursommers scheint ins Wasser gefallen …

Oder: Der Frontmann verdeckt – kommt davon, wenn man sich immer nach vorne drängt -, die Backline im Vordergrund und die Zuschauer auf der Bühne. Für August Scheufler war es eine neue Erfahrung nach vier Jahrzehnten „On the road“ …

Oder: Kultursommer in Kelheim, es regnet, aber für einen Umzug in die Stadthalle ist es zu spät. Einige Zuschauer sitzen unter den Sonnenschirmen (sic!) von Restaurants am Platz, andere auf der Bühne. Tilmann Höhn hatte die Idee, also kurzer Hand die Bühne bestuhlt, um die Zuschauer nicht wie nasse Hunde aussehen zu lassen.

Und wie ist es so auf der Bühne? Für die Frankfurt City Blues Band ist es normal, für Zuschauerinnen und Zuschauer eine neue Perspektive. Der Hörgenuss ist überraschend gut, nur der Sänger scheint etwas fern. Aber auch das Problem wird rasch gelöst. Die Band beginnt mit konventionellem Blues, bevor es psychedelisch wird, eigene Stücke wechseln sich mit Neuinterpretationen ab. Ruby Tuesday gefällt immer wieder wie auch Don´t think twice oder wenn es rockiger wird …

Ein paar Eindrücke:

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