Der Abstiegskampf 2013/2014 – ein Kommentar

Heute sollte es sich entscheiden. Ingo Durstewitz und Thomas Kilchenstein hatten zwar schon vor ein paar Wochen nach dem Spiel der Eintracht gegen den 1. FSV Mainz 05 in der Frankfurter Rundschau den Klassenerhalt gefeiert und die Möglichkeit des Abstiegs als rein theoretisch aber kaum möglich bezeichnet, aber damit eigentlich nur gezeigt, dass Germanisten selten rechnen können.

Heute ist Eintracht Frankfurt immer noch nicht gerettet. Marvin Bakalorz hat für die nächste Saison einen Vertrag beim SC Paderborn unterschrieben. Es ist gut möglich, dass er in der nächsten Saison in der 1. Fußballbundesliga spielt und Eintracht Frankfurt in der 2. Fußballbundesliga.

Das geht nicht? Noch kann die Eintracht auf den Relegationsplatz abrutschen. Dazu muss sie heute nur in Hoffenheim verlieren, die Woche darauf die nächste Heimblamage gegen Bayer 04 Leverkusen einfahren und in Augsburg auch alle Punkte liegen lassen. Gleichzeitig müsste der Hamburger SV alle seine Spiele gewinnen, auch das gegen Bayern München, die Mannschaften auf Rang 14 und 15 in den verbleibenden Spielen entsprechend Punkten und der SC Paderborn die Relegation erreichen.

Nun könnte man argumentieren, dass ein Sieg des HSV gegen die Bayern rein hypothetischer Natur sei, aber die letzten Wochen haben gezeigt, dass die Münchner gegen jeden Verein verlieren können, egal ob er nun aus Madrid oder Augsburg kommt. Vom SC Freiburg trennen die Frankfurter gerade noch ein Tor in der Tordifferenz und auch der VfB Stuttgart hat sich bereits auf drei Punkte an die Eintracht heran gearbeitet.

Roger Schmidt wird wissen, warum er in der nächsten Saison Bayer 04 Leverkusen trainieren wird.

Aber vielleicht wird heute Abend die Welt in Frankfurt auch wieder in Ordnung sein, weil die Eintracht in Hoffenheim gepunktet haben wird oder der Hamburger SV und der 1. FC Nürnberg ihre Punkte liegen gelassen haben werden.

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