19. Frankfurter Ehrenamtsmesse als Highlight im Jahr des Engagements

ffm. Die Türen des Römers haben sich auch in diesem Jahr geöffnet, um alle Interessierten zur beliebten Ehrenamtsmesse willkommen zu heißen. Die traditionsreiche Veranstaltung führt nun seit 19 Jahren Engagierte und Interessierte zusammen, um sich gemeinsam für das Ehrenamt stark zu machen. Im Jahr des Engagements war die Ehrenamtsmesse zweifelsohne eines der Highlights.

Es präsentierten sich in diesem Jahr noch mehr Projekte und Organisationen, Freiwilligenagenturen sowie Initiativen aus den Bereichen Natur- und Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Kultur, Sport und zivilgesellschaftlichem Engagement als in den Vorjahren. Mit 109 teilnehmenden Organisationen in den verschiedenen Formaten wurde ein neuer Teilnehmerrekord erreicht.

Die teilnehmenden Organisationen wurden zunächst von Oberbürgermeister Mike Josef und Stadtverordnetenvorsteherin Claudia Korenke im Ratskeller begrüßt. Dabei waren auch viele der Botschafterinnen und Botschafter aus dem Kampagnenjahr dabei. Manche wurden wiedererkannt, war ein Teil der engagierten Frankfurterinnen und Frankfurter doch bereits mehrfach mit den Flügeln im Stadtgebiet porträtiert oder sind derzeit auf den Säulen in der B-Ebene der Hauptwache und an der Konstablerwache zu sehen.

Im Gespräch mit den Vertreterinnen und Vertretern der Organisationen sagte Josef: „Ehrenamtliches Engagement trägt unsere demokratische Gesellschaft und stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Die Frankfurter Ehrenamtsmesse ist mehr als eine Ausstellung. Sie ist eine Brücke zwischen Menschen, Ideen und Projekten. Sie lädt ein, Neues zu entdecken, Kontakte zu knüpfen und vielleicht den ersten Schritt in ein Engagement zu gehen, das das eigene Leben bereichert. Denn Studien haben es belegt: Wer sich ehrenamtlich engagiert, ist glücklicher und hat häufiger eine positive Haltung gegenüber demokratischen Strukturen und Prozessen, gestaltet diese aktiv mit.“

Es sei eine Ehre, sich für andere Menschen zu engagieren, sagte Stadtverordnetenvorsteherin Claudia Korenke. „Das Ehrenamt ist ein Geschenk, das wir einander machen“. Das Engagement füreinander verbinde Menschen, es entstehe eine Gemeinschaft. Außerdem lerne, wer sich ehrenamtlich engagiere, viel Neues, man entdecke oftmals auch Fähigkeiten bei sich, die man sonst gar nicht nutzen würde. „Junge Menschen sammeln Erfahrung, Ältere merken, dass sie noch gebraucht werden“, lobte die Vorsteherin das Ehrenamt.

Pünktlich um 11 Uhr öffneten Oberbürgermeister Josef, Stadtverordnetenvorsteherin Korenke und die Engagement-Botschafterinnen und -Botschafter gemeinsam die Türen, und die Gäste strömten in den Römer. Ein Highlight der Messe stellte nicht nur das beliebte Ehrenamts-Speeddating dar, sondern auch die erstmals angebotene Ausstellung auf dem Römerberg. Hier waren neben den Blaulichtorganisationen auch weitere Infostände, der Social Bus und der DemokratieWagen vom Verein Mehr als Wählen vor Ort. Auch der Abenteuerspielplatz Riederwald bereicherte mit seinem Spielmobil die Veranstaltung mit einem abwechslungsreichen Angebot für Kinder.

Bei der diesjährigen Frankfurter Ehrenamtsmesse gab es – zusätzlich zum Messegeschehen – viele interessante Angebote auch für bereits Engagierte. Auf der Infomeile berieten städtische Ämter, Landesbehörden oder Bildungsanbieter sowie etliche Sponsoren der Kampagne „Jahr des Engagements“ zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten: Vom Datenschutz für Vereine, über Fördermöglichkeiten für Projekte bis hin zu Angeboten zur Qualifizierung und Beratung durch Fachverbände.

Außerdem konnten dank der Unterstützung des Kooperationspartners im Kampagnenjahr, der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, eine Vielzahl an spannenden Vorträgen und Workshops kostenlos besucht werden. Am Vormittag ging es um Inklusion im Ehrenamt und wie die Vereinsarbeit erleichtert werden kann. Weitere Themen waren Resilienz und Nachhaltigkeit im Ehrenamt sowie Zukunftsfragen, die den Ehrenamtlichen in der Ausübung ihres Engagements begegnen werden. Spannend und sehr gut nachgefragt wurde das Einzel-Coachingangebot für Ehrenamtliche, bei dem individuelle Fragen aus der Vereinsarbeit mit einem professionellen Coach geklärt wurden.

Auch Oberbürgermeister Josef mischte sich unter die Interessierten. „Viele Frankfurterinnen und Frankfurter sind bereits engagiert und kennen das Gefühl der Dankbarkeit, das oftmals der Lohn für das ehrenamtliche Engagement ist.“ Er appellierte: „Lassen Sie uns nicht nur schauen, was es gibt, sondern auch überlegen: Wo kann ich mich einbringen? Wem kann ich meine Zeit, meine Fähigkeiten, mein Herz schenken? Lassen Sie sich anstecken von der Begeisterung, aktiv unsere Stadt mitzugestalten und sich für andere einzusetzen. Die Frankfurter Ehrenamtsmesse im Römer ist der perfekte Ort, um sich auszutauschen und neue Impulse zu gewinnen.“

Außerdem sagte er: „Mein persönlicher Dank gilt den bereits Engagierten in unserer Stadt sowie allen Organisationen und Vereinen, die zum Gelingen der Messe im Jahr des Engagements beitragen.“

Bei entspannten Gesprächen und angenehmer Atmosphäre versorgte das soziale Projekt „Restaurant im Viertel“ des Frankfurter Verbands für Alten- und Behindertenhilfe die Besucherinnen und Besucher mit Essen und Getränken im Ratskeller. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

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