Längster Bahnstreik seit Gründung der Deutschen Bahn AG

Stadtexpress nach Limburg im Bahnhof Frankfurt-Höchst
Im Gegensatz zu den S-Bahnen sind die Regionalbahnen der Deutschen Bahn weniger vom Lokomotivführerstreik der GDL betroffen. (Archivbild: Jürgen Lange)

Mit dem Streik der in der Gewerkschaft GDL organisierten Lokomotivführer hat gestern der längste Streik bei der Deutschen Bahn begonnen. Um 2 Uhr heute früh wurde der Streik vom Güterverkehr auf den Personenverkehr ausgeweitet. Er soll bis Sonntag 9 Uhr andauern. Bei der Bahn fallen 60 Prozent der Fernverbindungen aus, S-Bahnen werden in den nächsten Tagen nur im Stundentakt verkehren oder durch Regionalzüge ersetzt werden. Die Bahn verweist auf ihre Ersatzfahrpläne. In Hessen  werden im Nahverkehr etwa 60 Prozent der Züge fahren, weil es in dieser Region einen hohen Anteil an verbeamteten Lokomotivführern gibt.

Andere Eisenbahngesellschaften sind übrigens von dem Streik der GDL nicht betroffen. Züge der Hessischen Landesbahn, von VIAS, Flexx oder Cantus werden normal verkehren. Die Deutsche Bahn hat die Fahrplanänderungen in ihre Online-Angebote eingepflegt.

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