Frankfurts „Ginnheimer Spargel“: Wie geht es mit dem Turm weiter?

ffm. Der „Ginnheimer Spargel“ gehört zu den markantesten Wahrzeichen Frankfurts. Mit seiner weithin sichtbaren Silhouette prägt der Fernmeldeturm seit Jahrzehnten das Stadtbild. Seine öffentlich zugängliche Aussichtskanzel ist allerdings seit 1999 geschlossen. Welche Chancen sich für eine neue Nutzung ergeben könnten und wie sich das Umfeld des Turms entwickeln kann, steht im Mittelpunkt einer öffentlichen Podiumsdiskussion am Dienstag, 13. Oktober, um 19 Uhr im Deutschen Architekturmuseum (DAM), Schaumainkai 43. Dazu tauschen sich Gabriele Eick, ehemalige Chefin der Frankfurter Wirtschaftsförderung, Klaus Hirt, Partner bei Drees & Sommer, sowie Peer Kollecker, Leiter Public Affairs bei der DFMG Deutsche Funkturm GmbH, aus. Moderiert wird das Gespräch von Jasmin Schülke, Chefredakteurin des Journal Frankfurt. Eine Einführung zur städtebaulichen Entwicklung Frankfurts hält Peter Cachola Schmal, Direktor des DAM.

Auch Oberbürgermeister Mike Josef betont die Bedeutung des Themas für die weitere Entwicklung Frankfurts: „Der ‚Ginnheimer Spargel‘ ist weit mehr als ein Fernsehturm – er ist ein Stück Frankfurter Stadtgeschichte und ein weithin sichtbares Wahrzeichen unserer Stadt. Gleichzeitig bietet der Blick auf den Turm und sein Umfeld die Chance, über die Zukunft eines ganzen Stadtbereichs nachzudenken. Gerade dort, wo Sport, Bildung, Freiräume und Stadtentwicklung zusammenkommen, können neue Perspektiven entstehen.“

Die Diskussion nimmt zudem Erfahrungen aus anderen Städten in den Blick. In Hamburg steht der Fernsehturm, der sogenannte „Telemichel“, vor einem Comeback. Welche Erkenntnisse lassen sich daraus für Frankfurt gewinnen? Diese und weitere Perspektiven werden an dem Abend diskutiert.

Um Anmeldung bis Montag, 12. Oktober, per E-Mail an tgehring@mmg.de wird gebeten. Der Eintritt ist frei. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

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