Frankfurt-Schwanheim: Malariatoter

ffm. Das Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt und die behandelnde Universitätsmedizin Frankfurt teilen mit großem Bedauern mit, dass eine der aktuell gemeldeten Personen mit Malaria tropica verstorben ist. Beide sprechen den Angehörigen ihr aufrichtiges Mitgefühl aus.

Die betroffene Person gehörte zu den beiden Anfang der Woche gemeldeten Fällen aus dem Stadtteil Schwanheim, die in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Frankfurt wohnen. Beide Personen haben sich mit dem Malariaerreger Plasmodium falciparum infiziert, obwohl sie zuvor kein Malaria-Endemiegebiet bereist und nicht am Flughafen gearbeitet hatten.

Seit Anfang der Woche wurden dem Gesundheitsamt keine weiteren Malariafälle gemeldet.

Das Gesundheitsamt bittet Ärztinnen und Ärzte, bei Patientinnen und Patienten mit unklarem Fieber auch dann eine mögliche Malariaerkrankung in Betracht zu ziehen, wenn keine Reise in ein Malaria-Endemiegebiet stattgefunden hat. Dies gilt insbesondere für Menschen, die am Flughafen oder in dessen Umfeld arbeiten, sich dort aufhalten oder in räumlicher Nähe zum Flughafen wohnen.

Bürgerinnen und Bürger, die in der Nähe des Flughafens wohnen oder dort arbeiten, werden gebeten, bei entsprechenden Beschwerden ärztlichen Rat einzuholen und auf den Wohnort im Umfeld des Flughafens hinzuweisen.

Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass Malaria nicht von Mensch zu Mensch übertragen wird.

Das Gesundheitsamt hat eine Hotline für Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Diese ist telefonisch unter 069/212-30030 von Montag bis Freitag, 9 bis 18 Uhr, erreichbar.

Häufig gestellte Fragen sind unter frankfurt.de/flughafenmalaria online abrufbar. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

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