Projekt an der Hauptwache nimmt nächsten Schritt

Die Frankfurter Sparkasse errichtet an der Hauptwache 1 ihre neue Zentrale. Das Gebäude liegt im Herzen der Frankfurter Innenstadt, in unmittelbarer Nähe zur Hauptwache und vis-à-vis zur Katharinenkirche. Der Rohbau wurde bereits errichtet. Zum Start der weiteren Umbauarbeiten schlossen Vertreter der Stadt Frankfurt, der Frankfurter Sparkasse und der Generalübernehmerin OFB symbolisch eine Zeitkapsel im Mauerwerk des Rohbaus ein.

Die Frankfurter Sparkasse hatte das Grundstück im Jahr 2024 erworben und die Planungen auf die Bedürfnisse der Sparkasse angepasst. Auf rund 10.000 Quadratmetern Nutzfläche entsteht ein modernes Büro- und Geschäftshaus mit sechs oberirdischen und zwei unterirdischen Geschossen. Die Fertigstellung ist für Anfang 2028 vorgesehen.

Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen und Wohnen, betont die Bedeutung des Projekts für die Innenstadtentwicklung: „Mit der Frankfurter Sparkasse haben wir für die Hauptwache 1 einen starken Nutzer für einen der zentralsten Standorte der Stadt gewonnen. Das ist ein klares Bekenntnis zur Innenstadt. Die Frankfurter Sparkasse wird für zusätzliche Belebung sorgen, auch durch neue Veranstaltungs- und Gastronomieangebote. Gemeinsam mit weiteren Projekten im Umfeld, etwa dem ehemaligen Esprit-Haus an der Zeil und der Sanierung der St. Katharinenkirche, zeigt sich, dass es rund um die Hauptwache Schritt für Schritt vorangeht. Öffentliche und private Akteure tragen gemeinsam dazu bei, diesen zentralen Stadtraum weiter zu verbessern.“

„Nach mehr als 150 Jahren in der Neuen Mainzer Straße wird die Frankfurter Sparkasse ihren Sitz an die Hauptwache verlegen. Das ist ein bedeutender Schritt für unser Haus. Mit dem Umzug verbinden wir den Wunsch, dass die Frankfurter Sparkasse am neuen Standort genauso nachhaltig und positiv für kommende Generationen in Frankfurt wirken kann. Die heute eingebrachte Zeitkapsel steht für diese langfristige und tiefe Verbindung unseres Hauses zu den Menschen dieser Stadt und der Region“, sagt Arne Weick, Vorstandsvorsitzender der Frankfurter Sparkasse.

Die Frankfurter Sparkasse hatte bei der Bauaufsicht eine Nachtragsgenehmigung beantragt, da die vorliegende Planung des Vorbesitzers weiterentwickelt wurde. Mit der Nachtragsgenehmigung wurden insbesondere Anpassungen in der inneren Organisation und Nutzung des Gebäudes ermöglicht. So entsteht im Untergeschoss eine Veranstaltungsfläche mit direkter räumlicher Verbindung zur Kundenkontaktfläche im Erdgeschoss. Diese wird neu strukturiert und als großzügige, zusammenhängende Fläche mit Lufträumen ausgebildet; zugleich wird der Haupteingang an die Gebäudeecke verlegt und damit städtebaulich stärker zur Hauptwache hin orientiert. In den Obergeschossen sind unter anderem eine interne Kantine sowie Dachterrassen für Veranstaltungen vorgesehen. An der Gebäudeecke zum Kornmarkt entsteht eine Gastronomiefläche.

Der Entwurf des Gebäudes sieht eine klar gegliederte Fassade und eine markante Dachform vor. Neben modernen Arbeits- und Kundenflächen legt das Projekt einen Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit und digitale Infrastruktur. Angestrebt werden unter anderem Zertifizierungen nach dem DGNB-Platin-Standard sowie eine hohe Qualität der digitalen Konnektivität.

„Die erteilte Genehmigung schafft die notwendige Grundlage für die Finalisierung des Bauvorhabens und bestätigt den gemeinsamen, konstruktiven Ansatz aller Beteiligten. Die Bauaktivitäten vor Ort werden nun planmäßig aufgenommen und für alle sichtbar vorangetrieben“, erklärt André Speth, Geschäftsführer der OFB Projektentwicklung.
Der neue Standort wird künftig als Hauptsitz der Frankfurter Sparkasse dienen. Durch die zentrale Lage und die öffentlich zugänglichen Bereiche entsteht ein Ort mit hoher Frequenz und vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten im Herzen der Stadt. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

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