Unterliederbacher Ansichten (56)

Frankfurt am Main Unterliederbach, Heimchen, Nachtigallen-/Finkenweg, VT2 der HLB

Auf dem südlichen Gehweg des Nachtigallenwegs kurz vor der Überquerung des Finkenwegs. Hier kann man trefflich den Unterschied zwischen der Restmenge des Vogelviertels und der Teilmenge „Heimchen“ betrachten. Vogelnamen haben in diesem Teil Unterliederbachs alle Straßen. Das „Heimchen“ befindet sich südlich des Nachtigallenwegs, also links vom Betrachter.

Im Hintergrund sieht man einen mittlerweile auch schon in die Jahre kommenden Triebwagen der HLB in Richtung Frankfurt-Höchst vorbei brausen. Überquert man an dieser Stelle als Fußgänger oder Radfahrer den Bahnübergang und anschließend die Hunsrückstraße, ist man schon in der Parkstadt Unterliederbach.

Unterliederbacher Ansichten (55)

Das Kalenderblatt für den Dezember eines Unterliederbacher Kalenders zeigt den Emil-Siering-Park im Schnee. Der Blick geht dort in Richtung Höchst, das Mitscherlich-Haus ist dort sehen. Auffällig ist noch, dass der Park auf dem Kalenderblatt falsch verortet Ist.

Dieses Bild nun zeigt den Emil-Siering-Park am letzten Tag des Oktobers 2019. Der Himmel strahlt blau. Der Blick geht hier nach Norden, der Betrachter hat Höchst im Rücken. Die Wiese ist frisch gemäht, an den Bäumen zeigen sich die ersten Farben des Herbstes, andere sind schon kahl.

Unterliederbacher Ansichten (54)

Frankfurt am Main Unterliederbach Arbeiterheim "Heimchen"

Heimchenweg, der Heimchenweg führt am Ostrand des Heimchens vorbei. Das Heimchen, ursprünglich Arbeiterheim, in Unterliederbach entstand in Folge der Industrialisierung im damals nassauischen Höchst am Main. Die Farbwerke vorm. Meister Lucius & Brüning AG benötigte Ende des 19. Jahrhunderts Wohnraum für ihre Mitarbeiter. Die Hoechst AG baute auch im 20. Jahrhundert noch Wohnraum.

Das mehr als hundert Jahre alte Gebäude ist im Moment nicht bewohnt. Es wird saniert. Äußerlich fallen das frisch gedeckte Dach und neue Dachrinnen und Fallrohre auf. Auch ungepflegtes Grün fällt auf, das Gebäude verschwindet fast hinter Büschen und Hecken.

Unter diesem Absatz sind noch drei Abbildungen zu sehen. Eine verdeutlicht die Arbeiten am Dach, die zweite zeigt die Wand nach Süden hin und die mittlere den Zustand des Hauses im Jahr 2000.

Unterliederbacher Ansichten (52)

Anlieger frei - Frankfurt am Main Unterliederbach

Durchfahrt verboten, Anlieger frei – wild sieht es in diesem Teil Unterliederbachs aus. Das Straßenschild weist auf nahe Zivilisation hin, der abgesplitterte Baum auf naturnahe, Wildnis. Ganz nahe wieder etwas Kulturlandschaft, ein abgeerntetes Getreidefeld. Hütte und Baumstreifen ergänzen die Komposition.

Braunes Laub an den Bäumen lässt den nahenden Herbst ahnen. Richtig? Nein, es ist erst Ende Juli, der kalendarische Herbst noch fern. Die braunen Blätter sind einer lang andauernden Trockenheit geschuldet. Der Klimawandel macht sich auch in Frankfurt am Main Unterliederbach bemerkbar.

Unterliederbacher Ansichten (50)

Jahrhunderthalle in Frankfurt am Main Unterliederbach

Die Jahrhunderthalle ist das bekannteste Gebäude im Frankfurter Stadtteil Unterliederbach. Seit 1963 beeindruckt sie durch ihre eigenwillige Form, seit 1963 fällt sie aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln sofort ins Auge. Heute betrachten wir die Halle vom Schmalkaldener Weg aus, einer Straße in Unterliederbach, die sich gabelt. Ein Teil führt in nördlicher Richtung zur Autobahn und Richtung Liederbach, der andere Teil, überquert die Bahnlinie Höchst-Königstein, um ihr bis nach der Unterquerung der A66 zu folgen und dann parallel zur Autobahn westwärts zu verlaufen.

Unterliederbacher Ansichten (49)

Grünanlage im Frankfurter Westen, genauer gesagt westlich der Parkstadt Unterliederbach. Irgendwann soll diese Grünanlage einmal mitten in der Parkstadt liegen. Zwei Schaukeln und zwei Sitzgruppen befinden sich im Vordergrund, farbige Pfähle können sich nicht ganz hinter einem kleinen Hügel verbergen. Kamin D582 ist in der linken Bildhälfte im Hintergrund zu sehen. Kamin D582 ist das höchste Bauwerk im Nachbarstadtteil Höchst. Der Kamin gehört zum Heizkraftwerk im Industriepark Höchst, die farbliche Gestaltung stammt von Friedrich Ernst von Garnier.

Unterliederbacher Ansichten (48)

Unterliederbacher Spiegeleien

Es spiegelt in Unterliederbach. Ein fast fertiges Gebäude zeigt in seiner Fassade eines, welches schon seit etwa sechzig Jahren dort steht. Der Neubau muss sich noch eine Weile gedulden, bis er bezogen und genutzt werden kann. Versorgungsleitungen müssen gelegt sein, die Außenanlage angelegt werden und, ganz wichtig für die zukünftige Nutzung, die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge gebaut und abgenommen worden sein.

Was entsteht hier?

Unterliederbacher Ansichten (47)

Alemannenweg in Frankfurt am Main Unterliederbach

Das Bild könnte auch den Beitrag „35 Wohnungen fertiggestellt“ illustrieren, zeigt es doch ein Gebäude, in welchen ein Teil der 35 Wohnungen untergebracht sind. Als der genannte Beitrag geschrieben wurde, gab es die hier vorliegende Aufnahme allerdings noch nicht. Hinter dem Rollgitter befinden sich neunzehn Stellplätze für Autos, links oben kann man Unterliederbachs bewohnte Lärmschutzwand erahnen.

Der Nachbarschaftsverein Unterliederbach, kurz nU., hat jetzt ein schickes Entrée. Das Schild zum Vereinsheim im Alemannenweg 88 macht was her. Ebenfalls „was her“ macht die Verdichtung des Siedlungsgebiets „Engelsruhe“. Südlich des Gepiden-Forums stehen weitere Mehrfamilienhäuser vor der Fertigstellung, im Markomannenweg wird gebaut. Der Straßenverkehr nimmt überhand, Bewohner beklagen den Mangel an Parkplätzen.