
Ein Sonntag – aber kein Sonnentag – im Juni im Frankfurter Stadtteil Unterliederbach. Die Kreuzung von Gotenstraße und Sieringstraße ist meist stark befahren, präsentiert sich an diesem Tag sehr ruhig.

Ein Sonntag – aber kein Sonnentag – im Juni im Frankfurter Stadtteil Unterliederbach. Die Kreuzung von Gotenstraße und Sieringstraße ist meist stark befahren, präsentiert sich an diesem Tag sehr ruhig.

Ruhebänke im herbstlichen Grün und Braun in der Engelsruhe. Engelsruhe? In der Siedlung oder in der Straße? Beides. Von hier ist es nicht mehr weit zur Gotenstraße. Eine lauschige Stelle.

Der Graubnerpark in Frankfurt am Main Unterliederbach im Spätsommer 2024. Rechts laden drei Parkbänke ein, links im Hintergrund schaut man auf das Vereinsringhaus. Vor diesem wurde wenige Stunden nachdem diese Aufnahme entstanden war, das Unterliederbacher Parkfest gefeiert.

Am Wegesrand oder am Rand des Stadtteils oder beides?

Frankfurt am Main Unterliederbach, im Südosten des Stadtteils. Hier sind es nur wenige Schritte nach Höchst. Die Anlage eines Kleingartenvereins liegt in Blickrichtung, dahinter das ehemalige Bettenhaus des Klinikums Höchst.

Diese Ansicht von Unterliederbach wird vom Mitscherlich Haus überragt, welches bekanntlich in Frankfurt am Main Höchst steht. Alle anderen Gebäude auf dieser Aufnahme befinden sich in der Sieringstraße. Dort nennt man das am linken Bildrand gerade noch erkennbare Gebäude „Hochhaus“. Eigentlich ein Witz, vergleicht man es mit dem Mitscherlich Haus.

Das zwischen 1955 und 1961 erbaute Hochhaus steht in der Johannesallee, Frankfurt am Main Unterliederbach, unweit des Liederbachs. Zum Gesamtkomplex gehören noch eingeschossige Bauten, die für Ladengeschäfte vorgesehen waren, Garagen und Grünflächen.
Die Gesamtanlage war nach einem Entwurf von Professor Bartmann für die Wohnungsbau Hoechst AG erstellt worden. Aus gechichtlichen und künstlerichen Gründen ist sie im Denkmalverzeichnis des Landes Hessen eingetragen.
Anklicken führt zur größeren Darstellung der Abbildung.

Wer kennt das nicht? Der Himmel ist strahlend blau. Zumindest der Ausschnitt, den man durch das Fenster erblickt. Man bereitet sich für einen kleinen Spaziergang vor, hat gerade den Griff der Wohnungstür in der Hand und hört den Regen gegen die Fensterscheibe prasseln. April, ist der erste Gedanke. Aber nein, es ist März.
Ein Märztag, der Himmel ist blau. Der Spielplatz ist leer, der Weg ebenso. Der Liederbach fließt für den Betrachter unsichtbar. Zu sehen ist allerdings eine Brücke, die über den Bach führt. Links im Hintergrund ziehen sich Hochhäuser die Liederbacher und die Wasgaustraße entlang, rechts sind die 2024 noch recht neuen Wohnhäuser an der Pfälzer Straße zu sehen.
Aber was bedeutet in Frankfurt am Main schon Alter bei Gebäuden? Viele werden gar nicht mehr alt. Beispiele gibt es auch im Stadtteil und in Stadtteilen in der Nachbarschaft. Man muss nur die Nachrichten lesen.

An das Peace-Zeichen können sich ältere Menschen vielleicht noch erinnern. Geschichtsversessene wissen vielleicht, dass ein mittlerweile über 80-Jahre alter Schlagzeuger immer ein „Love and Peace“ über die Lippen bringt, wenn er Kamera und Mikrofon auf sich gerichtet weiß. „Love and Peace“ schmücken auch einen kleinen Zweckbau in Unterliederbach. Dazu noch ein „One World“, welches auf der Giebelseite schüchtern, klein ist. Schüchtern und klein wirkt auch das „Ja!“ zur Sport- und Kulturhalle im Stadtteil.

Abends in Frankfurt am Main Unterliederbach. Künstliche Veränderung lässt weder über die Lichtverhältnisse noch über Details eine Aussage treffen. Kenner der Szene werden sich aber anhand des Straßenpflasters im Vordergrund und der Spitze des Turmes der Dorfkirche im Hintergrund sofort heimisch fühlen.