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Kronberger Haus: Das Porzellanmuseum Frankfurt schließt

Noch bis Ende Juni können die ausgestellten Porzellane ein letztes Mal im Kronberger Haus in Höchst besichtigt werden. Denn nach 32 Jahren schließt das Porzellan Museum Frankfurt (PMF) am Sonntag, 28. Juni, seine Türen. Im Adelspalais, das Franz von Kronberg von 1577 bis 1580 erbauen ließ, waren in den letzten Jahrzehnten rund 1800 Exponate untergebracht, die die ganze Vielfalt Höchster Fayencen und Porzellane zeigten.

Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, bedankt sich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Porzellan Museums, insbesondere bei dessen langjähriger Leiterin, Patricia Stahl, für ihre Leidenschaft und ihr Engagement für dieses besondere Haus: „Das kleine Museum im Kronberger Haus war als Dependance des Historischen Museums am Römerberg immer ein heimlicher Schatz unter unseren Frankfurter Museen. Ich freue mich, dass nun die umfangreiche Porzellansammlung des Historischen Museums in den Bolongaropalast in Höchst umzieht und dort bald wieder bewundert werden kann.“

1994 eröffnete das Historische Museum das PMF im Kronberger Adelspalais. Die Leiterin Patricia Stahl konzipierte das Museum und verfasste einen Bestandskatalog der vorhandenen umfangreichen Sammlung Höchster Porzellane. Drei Jahre später wurde der Bestand durch die Stiftung Kurt Bechtold um hochkarätiges Porzellan ergänzt. Seit 2001 zeigte das PMF die Geschichte der alten Höchster Porzellanmanufaktur auch anhand einer weiteren bedeutenden Sammlung: Denn die alte Hoechst AG überließ dem PMF seine Sammlung. 2008 erhielt das Museum ein Geschoss für Sonderausstellungen, wo wechselnde Ausstellungen zur Geschichte der ehemals eigenständigen Stadt Höchst und ihrer Persönlichkeiten gezeigt wurden.

Patricia Stahl bewegte die lange Geschichte des PMF, mit dessen Schließung geht sie in den Ruhestand. Seit 1986 ist sie Kuratorin für Keramik, Glas, edle und unedle Metalle sowie Ausstellungsmacherin im Historischen Museum Frankfurt. Von Anfang an leitete die Historikerin und Kunsthistorikerin das Porzellan Museum und kümmerte sich mit großer Hingabe um das Haus, seine Ausstellungen und das umfangreiche Rahmenprogramm – wie etwa Führungen, Stadtgänge, Konzerte, Lesungen, und Vorträge – welches sie in Kooperationen mit Höchster Vereinen und Initiativen realisierte.

Die Porzellansammlung des PMF kann künftig wieder im Bolongaropalast besichtigt werden. Die Eröffnung des neuen Museums ist für Sommer 2027 geplant. In der Sonderausstellung „Höchst erzählt! Über das Museum im Bolongaropalast“ sind ab Mittwoch, 10. Juni, bereits einige Objekte des Höchster Porzellan im Historischen Museum zu sehen. Mehr Informationen dazu gibt es unter Historisches Museum || Höchst erzählt. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Raser flüchtet von Unfallstelle – Festnahme

Am späten Samstagnachmittag (6.Juni 2026) meldeten gegen 17:30 Uhr mehrere Zeugen, dass ein Fahrzeug mit stark überhöhter Geschwindigkeit die Windthorststraße entlang in Richtung der Hospitalstraße rase.

Im Bereich einer 90 Grad Linkskurve kam das Auto nach rechts ab und beschädigte einige Meter des Bordsteins, bevor der Fahrzeugführer die Fahrt fortsetzte.

Die alarmierten Streifen trafen den 19- jährigen Fahrzeugführer im Rahmen der Fahndung an und nahmen ihn fest. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Wer kann sich noch daran erinnern?

Eine alte Aufnahme von einem im Abriss befindlichen Großsilo auf dem Gelände der damaligen Hoechst AG. Das Gebäude stand westlich vom Tor Nord und diente einst auch als Werbeträger. Die Aufnahme entstand wahrscheinlich 1987 und wurde im April 2011 digitalisiert. Beschnitten wurde sie in diesen Tagen, vorher war auf dem Bild noch die Fahrbahn der dort über Bahngleise führenden Brücke zu sehen.

Kontrollen der Verkehrspolizei in Höchst – eine Bilanz

Nach zwei Wochen intensiver Schwerpunktkontrollen zieht die Städtische Verkehrspolizei des Straßenverkehrsamtes eine positive Bilanz ihrer Sonderaktion in Höchst. Vom 18. bis 29. Mai standen insbesondere Wohngebiete, die Verkehrssituation rund um den Bahnhof Höchst und das Klinikum Höchst, die Fußgängerzone der Königsteiner Straße sowie das Umfeld des Bolongaropalastes im Fokus.

Die Kontrollaktion war auf Initiative des Mobilitätsdezernates und des Straßenverkehrsamtes gezielt angestoßen worden. Hintergrund waren wiederkehrende Hinweise aus der Bürgerschaft, Beschwerden zur Parksituation sowie die Zielsetzung, die Verkehrssicherheit und Aufenthaltsqualität in besonders sensiblen Bereichen nachhaltig zu stärken. Ziel war es nicht allein, Verstöße zu ahnden, sondern Missstände sichtbar zu machen, unmittelbar zu beseitigen und langfristige Verbesserungen anzustoßen.

Die Bilanz der zweiwöchigen Maßnahme zeigt die Intensität der Kontrollen: Insgesamt waren rund 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Städtischen Verkehrspolizei im Rahmen der Schwerpunktaktion im Einsatz. Dabei wurden im ruhenden Verkehr über 2300 Ordnungswidrigkeiten festgestellt und konsequent verfolgt. Zudem wurden bei mobilen Geschwindigkeitskontrollen rund 21.000 Fahrzeuge gemessen, wobei fast 1200 Fahrzeugführerinnen und -führer die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten. Trauriger Spitzenreiter war ein Fahrzeugführer, welcher auf der Königsteiner Straße bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde mit 87 Kilometern pro Stunde geblitzt wurde. Zusätzlich mussten vier Fahrzeuge abgeschleppt werden, insbesondere in Fällen, in denen Rettungswege blockiert oder erhebliche Behinderungen für andere Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer entstanden waren.

Ein besonderer Fokus lag auf dem ruhenden Verkehr in Wohnquartieren, dem verbotswidrigen Parken in sensiblen Bereichen sowie auf der Situation rund um E-Scooter – insbesondere beim ordnungsgemäßen Abstellen – und dem unerlaubten Befahren der Fußgängerzone der Königsteiner Straße.

Die Resonanz aus dem Stadtteil fiel überwiegend positiv aus. Viele Bürgerinnen und Bürger äußerten sich erfreut über die erhöhte Präsenz der Städtischen Verkehrspolizei sowie das konsequente Vorgehen gegen Missstände im öffentlichen Raum. Gerade im Bereich der Wohngebiete wurde die Maßnahme vielfach als spürbare Entlastung wahrgenommen.

Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert erklärt: „Mit der Schwerpunktaktion in Höchst haben wir bewusst dort angesetzt, wo sich Probleme im Straßenraum im Alltag der Menschen besonders bemerkbar machen. Wir wollten gezielt Beschwerden aufgreifen, um die Verkehrssicherheit zu stärken und die Aufenthaltsqualität vor Ort nachhaltig zu verbessern. Die positiven Rückmeldungen aus dem Stadtteil zeigen, dass ein konsequentes, zielgerichtetes Vorgehen Wirkung zeigt.“

Die Schwerpunktkontrollen in Höchst sind Baustein eines Maßnahmenpakets der Städtischen Verkehrspolizei, um gegen verkehrliche Problemstellungen in verschiedenen Stadtvierteln vorzugehen. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Frankfurt am Main Höchst: Festnahme nach Angriff mit Messer

Bereits am Montagabend (1. Juni 2026) kam es in einer Wohneinrichtung in der Karl-Blum-Allee zu einer gefährlichen Körperverletzung. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen.

Nach aktuellen Kenntnissen klopfte ein 35- jähriger ehemaliger Bewohner der Einrichtung gegen 18:00 Uhr an mehrere Zimmertüren. Im Zuge dessen klopfte er auch an die Tür des 57- jährigen Tatverdächtigen. Dieser öffnete die Tür und drohte dem 35- jährigen Mann zunächst, bevor er ihn angriff und mittels Messers sowie stumpfer Gewalt verletzte.

Zwei weitere 47- und 54- jährige Bewohner wurden auf das Geschehen im Hausflur aufmerksam und eilten dem 35- Jährigen zu Hilfe. Hierbei wurde auch der 47- jährige Mann durch den Tatverdächtigen an der Hand verletzt. Die Helfer retteten sich in ein Apartment und der 57- jährige Angreifer flüchtete zu Fuß von der Örtlichkeit.

Der 35- Jährige veranlasste währenddessen die Verständigung des Notrufes. Er erlitt durch den Angriff mehrere Schnittverletzungen im Bereich des Gesichts, des Halses und der Hand und wurde in ein umliegendes Krankenhaus verbracht.

Der 57- jährige Tatverdächtige stellte sich kurze Zeit später der Polizei und wurde festgenommen.

Er wurde gestern dem Haftrichter vorgestellt, der Haftbefehl erließ.

Was die Hintergründe der Tat sind und ob es sich um ein versuchtes Tötungsdelikt handelt, ist nun Gegenstand der Ermittlungen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Zeilsheim: Präventionsrat und ADFC codieren Fahrräder

Der Regionale Präventionsrat Zeilsheim organisiert gemeinsam mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) eine Fahrradcodieraktion. Am Donnerstag, 18. Juni, können Interessierte von 15 bis 18 Uhr vor der Stadthalle Zeilsheim, Bechtenwaldstraße 17, ihren Fahrradrahmen codieren lassen. Der ADFC bietet das Angebot an diesem Nachmittag im Auftrag des Präventionsrats der Stadt Frankfurt kostenfrei an.

Durch die individuelle Codierung wird jedes Fahrrad eindeutig registriert. Die Kennzeichnung schreckt Diebe ab und ermöglicht im Falle eines Diebstahls eine schnelle Zuordnung zu den rechtmäßigen Eigentümerinnen und Eigentümern.

Für die Codierung werden ein gültiger Personalausweis und – sofern vorhanden – der Kaufbeleg des Fahrrades benötigt. Zusätzlich informiert der Präventionsrat vor Ort über weitere Möglichkeiten zum Schutz vor Fahrraddiebstahl. Weitere Informationen können unter www.adfc-frankfurt.de/fahrradcodierung abgerufen werden. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)

Unterliederbach: Tätlicher Angriff auf Polizeibeamtin

Am späten Montagabend (01. Juni 2026) kam es zu einem tätlichen Angriff auf eine Polizeibeamtin bei einem Einsatz in Unterliederbach. Die Streife nahm die Angreiferin fest.

Gegen 19:00 Uhr erstattete zunächst ein 34 Jahre alter Mann Anzeige gegen seine Ex-Frau, da diese gegenüber dem gemeinsamen fünfjährigen Sohn gewalttätig geworden sei. Da hiervon ein Video existierte wurde die 32 Jahre alte Frau der Wohnung verwiesen und mit einem vorübergehenden Kontakt- und Annäherungsverbot versehen.

Gegen 22:15 Uhr meldete sich der 34-jährige Anzeigenerstatter erneut und teilte mit, die Ex-Frau sei wieder in der Wohnung und weigere sich nun zu gehen. Die Polizei begab sich umgehend vor Ort und forderte die 32-Jährige auf, die Wohnung zu verlassen. Daraufhin trat die 32-jährige Frau der eingesetzten 26-jährigen Polizeibeamtin in den Bauch. Auch bei der anschließenden Festnahme und Verbringung auf das Revier setzte sich die Frau weiter zur Wehr. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde die Frau entlassen.

Sie muss sich nun wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten. Die Polizistin wurde durch den Tritt verletzt und konnte ihren Dienst nicht fortsetzen. (Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle)

Temporäre Anbindung der Einbaumstraße an die Gutleutstraße

Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) stellt ab Montag, 8. Juni, eine temporäre Verbindungsrampe zwischen Einbaumstraße und Gutleutstraße in Griesheim her. Für die Ausführung der Bauarbeiten sind knapp zwei Monate, also bis Freitag, 31. Juli, vorgesehen.

Die Interimsmaßnahme dient dazu, die angespannte verkehrliche Situation in Griesheim-Süd zu verbessern. Sie wird nur in Betrieb genommen, wenn es die verkehrliche Situation vor dem Hintergrund der anstehenden Baustellen in Griesheim-Süd aus Sicht der Straßenverkehrsbehörde verlangt. Die Verbindung soll insbesondere auch Feuerwehr und Rettungsdiensten künftig zur Verfügung stehen.

Die Rampe wird mit Schließelementen versehen, die zum Einsatz kommen, wenn die Verbindung nach Fertigstellung der Baumaßnahmen nicht zwingend notwendig ist.

Im Zuge der Arbeiten werden auch der Asphaltbelag im Bereich der Gutleutstraße und rund um den Wendehammer in der Einbaumstraße partiell erneuert.

Der betroffene Bereich des bisherigen Wendehammers ist während der Baumaßnahme komplett gesperrt. Der Geh- und Radweg entlang der Nordseite der Gutleutstraße bleibt jedoch während der Bauarbeiten nahezu durchgehend geöffnet.

Die Herstellungskosten liegen bei rund 350.000 Euro. (Quelle: Stadt Frankfurt am Main)